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BeitragVerfasst: Fr März 21, 2014 10:24 pm  Titel:  HeXenjagd Antworten mit ZitatNach untenNach oben

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Ein dunkler Schleier mich umgibt
Dich in meine Welt der Schatten schiebt.
Dort bist Du gefangen für alle Zeit
Unter schwarzem Licht, dem Untergang geweiht.

Selbst der hellste Blitz nicht vermag
zu zeigen was sich in diesen Schatten verbarg.
Es sind Kreaturen von düsterem Glanz
Missend eines Herzens, oder Seele ganz.

Fäden ziehend, in ihrem Reich
einer Puppenspielerin gleich.
Lässt sie tanzen und im Kreise drehen.
Verdammte für alle Zeit, das Licht nie wiedersehen.

Ergib dich mir, gib Dich mir hin
Du bekommst mich nicht mehr aus dem Sinn.
Meine Reize deine Gedanken drängen
Dich in die falsche Liebe zu zwängen.

Tausende sind mir schon verfallen.
von Keinem hört man Wiederhallen.
Und auch bei Dir, wird es nicht anders sein.
Du, Du bist Mein

(Lea Aisaka)





(Musik zum Plot)




Zuletzt bearbeitet von cleomomoko am Sa März 22, 2014 2:51 am, insgesamt einmal bearbeitet
 
BeitragVerfasst: Sa März 22, 2014 2:39 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

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Man erhält nur selten eine zweite Chance im Leben. Mirah'to war am Boden zerstört, war doch er, seiner Meinung nach, das schwächste Glied der Gruppe und dabei war es sein Plan, der Lanie befreien und Dastil heilen konnte. Doch er selbst besaß nicht die Macht, um gegen die Hexe zu bestehen. Sein Zauber zerbrach in Scherben und die Hexe schien ihn bei weitem zu übertrumpfen.

Mirah'to suchte nach Antworten, wie er seien Macht steigern könne. Er meditierte, versuchte seinen spirituellen Horizont auf neue Ebenen zu katapultieren. Plötzlich erschien ein gleisendes Licht, was auch er durch die Lieder seiner geschlossenen Augen wahrnehmen konnte. Eine Gestalt in Weiss...

Es war keine geringere als Lea Aisaka, die Großmagierin aus der Sage, welche sich nun Mirah'to offenbarte. Seine Verwirrung war sehr groß, hätte sie sich doch schon längst zeigen können. Doch auch eine mächtige Magierin wie Lea, kannt nicht aus dem Nichts erscheinen. Es kostet sie viel Energie und seine spirituelle Zugänglichkeit, um einen Schritt in die Welt der Lebenden zu machen. Sie ist ein Geist, lebte vor vielen Zeitaltern...

Lea spürte Mirah'tos Verzweiflung und seinen Drang nach Antworten. Sie bot ihm an, ihre Lehren an ihn weiterzugeben und Mirah'to wurde ihr Schüler. Sie schulte sein Verständnis von Licht und Schatten. Er soll eines Tages zu neuen Sphären der Magie aufsteigen und die Schule der Weissmagie zu neuem Leben erwecken. Er ist ihr Auserwählter, um gegen die Schwarze Hexe in den Krieg zu ziehen.

Doch sie warnte ihn...."Gib gut Acht, denn sie könnte jeder Zeit unter Euch sein"


 
BeitragVerfasst: Mo Apr 07, 2014 11:26 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

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Die Zwölf müssen verrückt sein! Anders ließe sich dieses neue Bündnis doch nicht erklären?
Der Basar stand Kopf, als die als Hexe beschimpfte Lea Aisaka plötzlich auf dem Basar auftauchte und ein friedliches Miteinander ersuchte. Die Unbefangenheit und ehrliche Offenheit von M'uyu Hanewi gab Lea sogar die Möglichkeit einen vorerst festen Fuß auf den Basar zu setzen.

Sie kamen ins Geschäft. Der Basar hilft der Hexe, dafür verrät die Hexe ihr Wissen über die Blume, hilft Mirahto bei der Heilung der verwirrten Lea und nach Erfüllen ihres Wunsches wird die Hexe von Eorzea verschwinden.

Kann man ihr Glauben schenken? Nach All dem was geschehen war? Es bleibt offen....Doch nun ist sie unter den Helden, gibt sich diplomatisch und wirkt weniger gefährlich. Was hatte sich verändert?


 
BeitragVerfasst: Do Apr 10, 2014 6:04 pm  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

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Seele Meiner
Herzen Deiner
Tränen aus Eis
Erstarren....Verharren
Geben preis
Welches Übel sich einschleicht

Halte durch und bleibe stark
Ihr Gesang geht tief ins Mark
Es bleibt nicht mehr viel Zeit
Biss die Rettungsleine reißt

Ein kleiner Faden
gesponnen aus dem Licht
Auf dunklen Pfaden, führt er raus
aus dem Nichts...

Wende Dich nicht ab
Sieh hin
Gebe Dich nicht auf
Mein Kind

Du erhellst im Glanz
Umrisse eines Universums, ganz.
Und die Wege, die sich vor Dir
in weiche Berge aus Sand zeichnen
formen und schaffen neue Weichen.

Also geh und lauf
auch wenn du rutscht
steh wieder auf

Denn nur wer kämpfen mag,
der ist wahrlich stark.







Zuletzt bearbeitet von cleomomoko am Fr Apr 25, 2014 8:19 am, insgesamt einmal bearbeitet
 
BeitragVerfasst: Fr Apr 25, 2014 6:29 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Warum sind es gerade die Wege der Götter, welche für uns unergründlich sind.
Sollten nicht gerade diese uns durch das Leben leiten?
Doch sind es immer neue Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen.
Manche schwerer als die anderen, manche scheinbar leichter, aber dann doch zehrender an unseren Kräften.
Doch egal ob Weisung, oder nicht, jeder von uns hat Ziele, Wünsche und Träume.
Selbst die als Hexe verschriene Lea Aisaka, welche von unseren Helden Aely genannt wurde, schien einen aufrichtigen Wunsch zu haben.

"Es gibt ein Übel auf Eorzea, welches ich aus dieser Welt schaffen werde. Dann ist mein Werk vollbracht und ich kann endlich ruhen."


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Sie erzählte von ihrem Verlangen, den Mann zu finden, welcher ihr vor Zeitaltern alles genommen hatte. Doch ihr fehle die Erinnerung an sein Gesicht. Eine tragische Wendung? Aely brauchte Hilfe. Sie verkündete ihr Verlangen Buße abzulegen, die Welt von diesem Bösen zu befreien und sich damit selbst zu zerstören. Sie leugnete nicht was sie getan hatte und versuchte sich zu erklären. Alles was sie tat, hatte sie nicht aus freiem willen getan, sondern wegen des Bösen, welches sie an Dastil zu fesseln schien.

Sie brauchte die Hilfe der Helden, um eine alte Schriftrolle aus vergangener Zeit, welche tief in den Archiven der Druidengilde verborgen lag, zu erlangen. Auf dieser Schriftrolle waren fünf Orte niedergeschrieben. An einem davon war laut Aely ein besonderer Stein zu finden, welcher einen Teil ihrer Erinnerungen gespeichert habe und es ihr ermögliche, sich wieder an das Gesicht des Mannes zu erinnern, welcher immer noch auf Eorzea zu wandeln schien.

Es gelang ihr schließlich die Herzen der Helden für sich zu gewinnen. so ehrlich schienen für einige ihre Worte zu sein. Selbst Mirah'to gab vor ihr helfen zu wollen. Er sah in ihr die Lea, welche er zu schützen versuchte.

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Doch ein Detail verriet Aely nur wenigen Auserwählten.
Sie brauchte, um das Übel zu beseitigen, drei Seelen die mit ihr die Schwelle in das Nichts überschreiten.


 
BeitragVerfasst: Mo Apr 28, 2014 1:41 pm  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Und dann kam das Beben...






Über Nacht zog das Unheil seine Bahnen durch den Goldbasar. Ein Beben erschütterte den Boden, die Gebäude und die Bewohner begannen zu wanken. Viele der Bewohner erlitten Verletzungen und auch zahlreiche Todesopfer waren zu beklagen. Die Verwüstung betraf das Bürogebäude, den Stall und etliche andere Bauten. Das Alchemie-Labor explodierte und Sorah wurde schwer verletzt. Insgesamt fanden über ein Dutzend den Tod in dieser unheilvollen Nacht. Wären ein Großteil unserer Helden nicht in La Noscea auf Reisen gewesen, wer weiss, wie fürchterlich diese Tragödie dann ausgesehen hätte....


Doch was war geschehen?

"Die Blume wurde gestohlen." schlussfolgerte Aely direkt nach dem Beben in einer kurzen Besprechung mit Lycelle und Mirah'to. Doch nicht nur das war geschehen. Auch die Präsenz von Lea und der weissen Lea, die zuvor Mirahto während seiner Meditationen in der Weissmagie unterrichtete, waren wie vom Erdboden verschluckt. Doch musste die Suche warten. Es galt zu erst Leben zu retten und Mauern zu stützen, das Chaos einzudämmen und dem Sonnenaufgang entgegen zu blicken.

Was danach folgte waren grausame Szenen und Bilder, die vermutlich eine einfache Seele nur schwer hätte verarbeiten können. Das Dutzend Toter wurde auf der Wiese vor dem Basar in Tücher gehüllt und Aely wollte diese mit ihrer Magie hin auf Spuren der Blume untersuchen.

Sie lief durch die Reihen und hielt ihre Hände über die leblosen Körper, welche dabei unter dem Tuch zu schweben begannen. Eine der Leichen begann wild zu zappel, ein Zeichen dafür, dass sie mit der Blume in Kontakt gekommen ist. Das was vor den Augen der anderen geschah, konnte nicht jeder richtig begreifen, so wurde Aely von Grauwolf zur Seite geschubst, als diese noch vertieft in der magischen Untersuchung war, und dabei einen meditativen Zustand eingenommen hatte. Sie war wütend, als sie aus dieser Sphäre gerissen wurde und lies ihren Zorn an Yngvald aus, welcher darauf hin leiden musste...

Aely entzog sich aber strikt der Verantwortung und schob die Schuld auf die Eingeweihten des Goldbasars, sah sie doch die Schuld klar bei jenen, die nicht ausreichend für die Sicherung der Blume sorgten. Doch was hätten sie nur tun sollen, kam das Übel doch vom Inneren der geheimen Gemäuer und bahnte sich mit Magma den Weg nach draußen, dabei einer wahren Naturgewalt gleichend.


 
BeitragVerfasst: Mo Mai 05, 2014 9:15 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

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In den Tagen danach hielten die Bewohner des Basars, Familienangehörige und Kämpfer eine Trauerfeier ab. Castielle richtete seine Worte an die Lebenden, die nun für die, die sie verloren hatten, ihren Blick weiter nach vorn richten mussten. Ein erfülltes Leben ehrt die Verstorbenen mehr, als den Sinn des Todes begreifen zu wollen. Muyu erfüllte die trauernde Stille mit einem Gebet aus ihrer Heimat und Nald-Priester ließen ihre Stimmen schöne Melodien formen, welche über die Trauernden zu schweben schienen. Ein magischer Dampf änderte seine Farbe von Violett zu Weiss und bahnte sich den Weg wie ein Sinnbild gen Himmel hinauf. Es waren traurige Momente, doch auch nach dieser Nacht bahnte sich die Sonne wieder ihren Weg zum Himmelszelt.


 
BeitragVerfasst: Di Jun 10, 2014 7:24 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Nach der Trauerfeier war es Zeit endlich zu handeln. Aely appellierte an M'uyus Willenskraft. Es war nicht die Zeit zu trauern, noch war es die Zeit aufzugeben. Der Plan und die Chance das Übel zu beseitigen bestand. Sie musste sich doch nur an das Gesicht des Mannes erinnern, der ihr vor Zeitaltern in einem anderen Leben, die Familie nahm und selbst heute noch auf dem Boden Eorzeas wandelte.

Anhand der von Shiorie genommenen Notizen aus den Archiven der Druiden, konnten Aely und Muyu eine mögliche Stätte für den Aufenthalt des Kristalls, in welchem Aelys Erinnerungen festgehalten wurden, ausfindig machen. Sie reisten noch in der selben Nacht mit Muyus Coeurl-Katze Starla zu diesem Ort in der Wüste.

Die Höhle entpuppte sich als alte Tempelanlage, in welcher alten Göttern gehuldigt wurde. An den Wänden und Säulen waren viele alte Sagen als Zeichnungen und Malereien dargestellt. Mehrere davon zeigten eine Frau, welche schwarze Tränen weinte und trotz unvorstellbarer Macht alles verloren hatte. M'uyu bewegten diese Darstellungen sehr, doch war keine Zeit den tieferen Sinn zu erforschen und die Gefühle zu sortieren. Schattengeister hausten in der Höhle und stellten sich den beiden Frauen in den Weg. M'uyu bewies was das Training mit Castielle für Früchte trug und zeigte ein Talent für die Bogenkunst und die Beweglichkeit. Aely's unzähmbare magische Gewalt hämmerte die Geister zurück in die Schatten aus denen sie kamen. Doch durch einen unglücklichen Zufall, als sie aufgrund der Malereien und dem Fall in alte Erinnerungen auf den Boden kniete und ihren Stab nicht in der Hand hielt, traf sie die aus dem Hinterhalt schlagende Schattenpeitsche eines Geistes und Riss sie in das Schattenreich...

Gepeinigt von Schmerz und offenen Wunden, vergiftet durch die brennende schwarze Magie der Schattenwesen, kämpfte Aely in dieser Welt sich den Weg zurück an das Licht. M'uyu hingegen musste gegen den Geist in der Realität antreten, doch schien er ihre Pfeile mit seinen langen, dürren schattenhaftigen Armen einfach aus der Luft zu peitschen. Es galt ein gezielter Schuss zwischen seine Augen zu landen. M'uyu sammelte ihre verbliebene Ausdauer und lies es auf den alles entscheidenden Schuss ankommen. Wusch, flog der Pfeil sein Ziel nicht verfehlend. doch auch der Geist holte zum alles entscheidenden Schlag aus und war im klaren Vorteil M'uyu in der Phase des Schießens mit seiner Schattenpeitsche zu demolieren. Als plötzlich eine helle Kugel in seinem inneren manifestierte und ihn vom Pfeil getroffen in tausend Stücke riss. Partikelchen überall, glitten langsam und sanft herab, und der Geist war besiegt. Aely's Wunden waren aber tief, so tief, dass sie trotz sofortiger Heilmagie, eines Tages wohl daran sterben wird.

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Tief im inneren der Tempelanlage fanden die beiden schließlich den Raum, wo sich auch der schwarze Kristall befand. Eine alte Herrscherin schien sich seine Macht vor Jahrhunderten zu Nutze gemacht zu haben und lies ihr vergängliches Antlitz in Stein gemeißelt auf dem Kristall stehend verewigen. Aely sprengt die Statue in ihre einzel Teile und nahm sich den Kristall, doch die Schatten kamen wieder und es war keine Zeit zu verlieren. Aely lies einen Ätherriss entstehen und Muyu konnte mit ihr fliehen.

So hatten sie nun endlich den Kristall gefunden und es war Zeit sich auf den Weg zurück zum Basar zu begeben, um dort mit Hilfe eines Rituals endlich an die ersehnte Erinnerung zu kommen.


 
BeitragVerfasst: Sa Jul 05, 2014 2:51 pm  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben



Das Ritual erforderte die Hingabe und die Verzweiflung der Vergangenheit. Zhet erklärte sich freiwillig dazu bereit im Ritual die tragende Rolle zu spielen. Wohl war er von Aelys Besonderer Art und ihrem für Miqote exotischen Aussehen angezogen, doch schien er auch einfach ein gutes Wesen zu besitzen. Ein gutes Wesen, welches im Ritual leiden musste. Die Wände färbten sich im dunklen Äther und selbst die Nacht außen konnte der Dunkelheit in mitten des Ritual-Raumens keine Konkurrenz bieten. Und dann erhob sich Aely...schwebte im Raum und spann ihre Fäden, welche sich in Zhets Seele verbissen und sie beinahe aus seinem Körper rissen. Das Bild der Vergangenheit kehrte in die Gegenwart und aus Zhet sprach der eine Mann, den Aely seit dem Tod ihrer Familie gesucht hatte...es war der Mörder ihrer Liebsten und der Dieb der Blume.

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Und Aely sah ihn. sie erkannte sein Gesicht...sie sah die Gesichter ihrer Kinder. Das liebende Gesicht ihres Ehemannes und der Schmerz liesen ihre schwarzen Tränen auf den Wangen erstarren, brachen die trockene Haut und rissen ihre Wunden der Schattengeister auf...Dieses Wissen, das Wissen über den einen, der die Blume nahm, forderte einen großen Tribut. Die Verbindung zwischen Zhet und Aely zerbrach, die Fäden zersprangen wie Glas...und die Wucht schleuderte Aely durch den Raum.

Doch nun konnten Aely und Muyu endlich das Phantombild erstellen, es war nur noch eine Frage der Zeit, bis sie dem Magier gegenüber stehen würden...doch dann kam es anders als sie es geplant hatten...und Aelys Zeit verflog immer weiter.

Der Magier hatte bereits in La Noscea gewütet. Nutze die verborgene Macht der Blume und zerstörte eine ganze Stadt. Der Mahlstrom rief Gridania und Uldah zu Hilfe...diese Gefahr mussten sie gemeinsam beseitigen und es blieb keine Möglichkeit für Formalitäten. Die Heere der Limser und Gridanier zogen zum Basar und belagerten diesen. die Botschaft war deutlich: Ihr seid Schuld an diesem Massaker und werdet dafür gerade stehen!

Aely spürte schon im Voraus, dass etwas die kochende Luft Thanalans zum Erbeben bringen würde. Als die Soldaten eintrafen und die Belegschaft des Goldbasars brutal zu Boden drückten, alle wie Verbrecher in Gewahrsam nahmen, waren Aely und Muyu bereits verschwunden...und für unsere Freunde begann eine Zeit im Gefängis La Nosceas, eine Zeit welche jeder anders zu verarbeiten wusste. Cleos Hass gegenüber Aely wurde geschürt, Shiorie's Nähe zu Muyu zerbrach weiter und Castielle wurde seit diesem Tage nicht mehr gesehen. Eine Krise, die nur gemeinsam bewältigt werden konnte...doch wo war die Einheit im Finster dieser Schicksale? Für die meisten war es nun ein Zwang gemeinsam gegen den Magier in der neu gegründeten Gilde am Wolfspier vorzugehen. Warum Gutes tun, wenn einem selbst nichts Gutes widerfahren ist?


 
BeitragVerfasst: Di Jul 08, 2014 8:48 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

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Das Wolfshöhlen-Pier, ein altes Kriegsschiff voll gepackt mit Waffen und Versorgungsgüter, angelegt an einem provisorischem Pier und neues Zuhause der Belegschaft des Goldbasars. M'uyu und Aely war es möglich mit den obersten Admiralitäten des Mahlstroms in Kontakt zu treten. sie erklärten die brenzliche Lage, in welcher sie und Eorzea nun steckten.

Der dunkle Magier schrecke vor nichts zurück und ist ein altes Wesen, dessen Zauberkraft auch ohne das Relikt "Blume" eine Gefahr bedeutet, doch mit der Blume in seinen Händen stand Eorzea am Abgrund, und es fehlte nur der leichte Tritt in den Rücken bis alle von der Klippe fielen.
Sowohl die überzeugenden Argumente als auch der Name Hanewi konnten schließlich überzeugend genug dafür sprechen, dass die drei Stadtstaaten wieder Vertrauen in die Wesen des Basars legten. Die bis dato beim Mahlstrom stets positiv aufgefallene Cleo Momoko, deren Vergangenheit zum Großteil in Limsa spielte und welche seit Jahren enge Kontakte zum Mahlstrom pflegte wurde zur Anführerin der Blumen ernannt. Sie war dafür verantwortlich Abenteurer zu rekrutieren und zu fördern, sie im Dienste der Stadtstaaten Gutes tun zu lassen, bis Muyu und Aely mit ihrer Sondereinheit neue Informationen über den Magier und die Blume erfahren hatten.

Die Abenteurer lieferten stets gute Ergebnisse und so stieg auch schnell wieder das Ansehen der einzelnen Helden. Neue Gesichter stießen dazu und verstärkten die Truppen. Doch die raue Luft auf dem Schiff widersprach der nach außen hin vermeintlichen Einheit. Immer mehr unterschiedliche Gesinnungen trafen auf einander und Reibereien nahmen zu. Es ist schwer zu sagen, ob es an der Anspannung lag, die mit der Wichtigkeit der Aufgabe auf den Schultern der Helden lastete, oder ob es die allgemeine Finsternis war, die sich über La Noscea zunehmend verbreitete und auch ihre Wege zu den Gemütern der Helden fand. Eins blieb aber offensichtlich...mit jedem mal wenn sie auf den Magier treffen sollten, nahmen auch ihre Emotionen extreme Formen an...nicht jeder schien dem gewachsen zu sein, was nun auf sie wartete.


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

1037

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BeitragVerfasst: Mi Jul 30, 2014 12:04 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

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Ebbe und Flut...Tage und Nächte sind vergangen und die Welt rotierte weiter um die eigene Achse. Doch wie die Zeit so spielt, rückt selbst der fernste Moment irgendwann in den Augenschein und die Zukunft wird zur Gegenwart. Und so kam der Augenblick an dem M'uyu vor ihre Kämpfer, vor ihre Freunde trat und in die Gesichter der Helden blickte, die nun die Last ganz Eorzeas auf ihren Schultern trugen.




"Blume mit Wurzeln, glänzend wie Kristall, bringen den Tod und den endgültigen Fall. Dies ist ein Kinderreim in meinem Dorf. Doch er ist mehr als das, wie ihr wisst gibt es die Blume wirklich. Unser Gegner hält die Blume in seinen Händen und er hat damit schon Furchtbares getan. Ein ganzes Dorf ist schon vor ihm gefallen. Nun wurde er gesichtet und es ist unsere Aufgabe ihn aufzuhalten! Was wir über die Blume wissen ist so gesehen wenig. Wir wissen nicht wie er sie nutzt und was genau er vorhat. Was wir wissen: Die Blume verstärkt Emotionen um ein vielfaches bei Personen in der Nähe, die Emotion die am Stärksten gerade vorhanden ist! Aely und ich haben Notfallpläne falls wir nicht vorbereitet sind auf das was kommt. Niemand wird hier Heute sterben."

Es war nicht die erste Begegnung mit dem Hexer. Zuvor trafen sie bereits in La Noscea auf ihn und lieferten sich einen kläglichen Kampf. Doch war damals nicht der direkte Sieg das Ziel, sondern alle schützten Aely dabei, als sie einen Analyse-Zauber zu kanalisieren versuchte. Mit Erfolg. Aely verbrachte die Tage danach ausschließlich mit dem Bau eines speziellen Apparates, welcher in der Lage sein sollte, die Macht des Hexers zu neutralisieren. Und so standen sie nun da. Alle gemeinsam auf diese Geheimwaffe vertrauend. Ihre Gesichter waren gezeichnet von Entschlossenheit, dem Willen dafür zu sterben, der Zuversicht auf einen glücklichen Morgen.

Die Späher hatten den Hexer in Thanalan lokalisieren können, Aely sammelte den Äther zum letzten Kampf und teleportierte die Gruppe, doch fanden sie sich nicht im Schutze einer Stadt wieder sondern mitten in der Wüste. Der Hexer hatte ihren Zauber abgefangen und sie zu sich geholt. Er selber schien nun uach bereit zu sein dem lästigen Treibens einer widersacher ein Ende zu bereiten.

Es war Zeit für den letzten Kampf...


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Der Hexer hob die rechte Hand und stand mit dem Rücken zu unseren Helden. Die Blume befand sich in seiner offenen Hand. Sie fing an in einem hellen, weichem Licht zu leuchten. Er sprach und blickte dabei seitlich auf die Blume.

"Ich erinnere mich an alles als wäre es Gestern gewesen. Als es alles seinen Anfang genommen hat. Das Leben wie es ist, das wunderbare Konstrukt des Seins."

Die Wüste fing im Zauber seiner Worte plötzlich an zu blühen, frisches Wasser entsprang dem Boden, alles blühte in wunderbarem Grün, die Luft roch wohltuend und war warm. Schöne Erinnerungen kamen den Helden vor ihrem inneren Auge.
Er blickte zu Aely:
"Und an dich erinnere ich mich. Als ich dich fand, nahm es alles erneut seinen Lauf. So man will,ist die Blume der Anfang."

Die Luft wurde kühler, als er sich dann zur Gruppe drehte. Sein Gesicht umspielte ein finsteres Lächeln. Er nahm die linke Hand auch offen zur Seite. Sie fing an dunkel zu leuchten, die Blume begann vor ihm zu kreisen, schwebte vor seiner Brust.

"Doch bin ich der Anfang vom Ende."

Die Oase fing an dunkler zu werden, die Blumen verwitterten, werden dunkel und stachelig. Der Himmel verfärbt sich und es wurde immer dunkler um unsere Helden herum. Welch ein ungutes Gefühl musste dies wohl ausgelöst haben.

"So wie ich das Leben gebe, nehme ich es! Wie Staub vergeht eure armselige Existenz vor mir!" Er begann zu schweben und sein Mantel weitete sich in dunklen Schatten aus. Die Luft wurde noch kühler und dunkler, zwischen den Dornen und toten Pflanzen erhoben sich langsam Kreaturen aus Schatten. Die Blume bettete sich in seine Brust und wuchs in und um seine Rüstung. Voller Dunkelheit umspannten die Wurzeln seinen Körper. In seiner Hand bildete sich eine furchterregende Klinge, von schwarzen Flammen umhüllt und er sprach:
"Ich bin das Leben." Ein Angst einflößender Schlag mit seinem Schwert, welches die Luft im dunste zu schneiden vermochte, unterbrach für einen Augenblick seine Worte.

"Ich...bin der Tod."


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

1046

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BeitragVerfasst: Fr Aug 01, 2014 6:44 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben



"Die Dunkelheit in Dir.
Diese ist ein Teil von mir.
Jahrtausende lang...die vielen Zeitalter über,
War ich im Nichts gefangen! Hab mich gesehnt nach diesem Moment.
Wenn ich Dich vor mir sehe, schwach, besiegt...verletzlich...so verletzlich wie es mein Mann und meine zwei Töchter waren!
HEUTE WERDE ICH DIESE WELT VON DIR.....befreien"

*Tränen rannten der Großmagierin Aisaka über die Wangen, es waren eben diese Tränen, die der Saga nach schwarz erstarrten, gefangen und gebannt durch ihre Trauer, durch ihren Verlust sich in ihre Wangen brannten. Gepeinigt durch die Schattengeister und zahlreiche Verletzungen zierten ihr Gesicht. Die Reise, die Vorbereitung...alles bis zu diesem Kampf, alles bis zu diesem Augenblick, wo es endlich einmal geklappt hat; wo es dank der Wüstenblumen endlich möglich war, den Hexer trotz seiner unvorstellbaren Macht, seines unstillbaren Verlangens nach Blut und Tod, in nur einem Moment der Unachtsamkeit, in einem Moment den es seit Zeitaltern nicht gegeben hatte, zu überkommen wie das Licht, welches die Schatten zurückweichen lässt, wie die Natur, die sich jedem Übel entgegenstellt, wie die Liebe die keine Hürden kennt.
Rache, dieses Worte hatte Aely oft verwendet, als sie das erste mal in ihrer gereinigten Form auf den Goldbasar kam und versuchte die Helden, welchen sie zuvor durch ihren Bann und Fluch, gebunden an die Blume, nur geschadet hatte. So viel Blut wurde wegen ihr vergossen, so viel Leid hatte sie verursacht, doch die Helden unter der Führung M'uyus sahen die Wahrheit in Aely's Worten. Sie erkannten die Frau, die für ihre Familie kämpfen wollte, hinter ihrer Fassade. Sie sahen das Feuer in ihr lodern, den aufrichtigen Wunsch auf Wiedergutmachung und Erlösung.*

Nachdem der Hexer die Schattengeister herbei rief, musste jeder der Helden gegen sich selbst kämpfen. Es war ein schwieriger Kampf, waren es doch die eigenen Schatten, die jede Bewegung, jede Geschwindigkeit, jeden Trick und jede Schwäche kannten. Doch knickte Jemand ein, dann halfen sie sich gegenseitig, denn anders als die Schatten, welche stumpfe Abbilder ihrer Selbst waren, ohne Seele und Herz, waren es die Freunde, welche keine Furcht kannten für einander einzustehen und in der Situation der Not immer wieder bewiesen hatten, dass sie über sich weit herauswachsen konnten, zu Unvorstellbarem fähig waren.
Der Hexer erkannte diese gemeinsame Stärke und zauberte einen hasserfüllten Schlafzauber. Er schickte jeden einzelnen in seinen eigenen Terror, wo sie mit dem konfrontiert wurden, was sie in ihrer Realität unterbewusst nie verarbeiten konnten. Es war ein Horror. Doch auch hier fanden die reine Herzen und die kraftvollen Seelen jedes Einzelnen einen Weg das Trugbild zu erkennen. Zu groß war der Drang wieder in die Realität zu kommen und ein für alle Mal dem ganzen ein Ende zu bereiten.
Aely setzte all ihre Macht, all ihre Zauberkunst ein und riss ein Loch in die Deckung des Magiers, welcher ihre noch immer erstaunlichen magischen Fähigkeiten partout unterschätzt hatte, und sie mit Hilfe der Seelenkraft dreier Wesen, die bereit waren jedes Opfer für diese Welt zu bringen, einen letzten Überraschungsknall vollbringen konnte. Es war die Emotion, die lodernde Flamme die zu einer Explosion an Äther wurde und nun das Gerät, welches Aely und Muyu mit Hilfe der anderen Helden planen und bauen konnten, den entscheidenden Schlag, wie einen Hammer auf den Nagel, verbringen konnte.
Der mächtige Schein und dunkle Glanz des Hexers zerbrach. Sein Herz lag offen und er stand nun, voller Schmerz, seiner Richterin gegenüber und ihr Urteil war schuldig. Aely schwebte mit dem Hexer über dem Boden, die Ranken der Blume zerfressen, rissen ihm einige Glieder vom Körper. Aely's dunkler Stab wurde zu einem großen, hellen, Licht erfüllten Schwert und sie weinte. Es waren keine Tränen der Trauer mehr, sondern der Erleichterung, der Freude und der Liebe. Ein letzter, kurzer Blick zu den Helden und sie vollzog das Urteil. Von unten stach sie dem Hexer durch den Körper, presste das Schwert durch sein dunkles Fleisch, und das Schwarz wich dem hellen, blendenden Licht dieses Zaubers, der auch Aely das Leben nahm. Sie war stets in der Hoffnung gewesen, dass sie am Ende wieder mit ihrer Familie im Jenseits vereint sein würde. Und tatsächlich; nachdem das Schwert und die flammende Lichtkugel den Körper des Hexers zerriss und auch ihren Weg zu Aely fand, welche im Weiss verschwand und in einer hellen Erleuchtung des Himmels ihr Ende fand, rieselte es wie Schnee dunkle Flocken vom Himmel und nur eine einzige weisse Flocke fand den Weg zu Muyu, mit einem zarten Flüstern, welches Muyu ein vertrautes, angenehmes und liebevolles Gefühl, einen letzten Blick auf Aely schenken konnte, welchen sie wohl nie vergessen wird. Sie hörte wie Aely zu ihrer Familie kam, und das Lachen ihrer Töchter, welche sie endlich....endlich wieder in die Arme nehmen vermochte. Und dann, und dann wurde es still. Mitten in der Wüste verschwand jeglicher Zauber und nur noch die Helden waren dort. Die tapfersten Krieger die Eorzea zu bieten hatte und die Welt von mehr als nur einem Übel befreit hatten, blieben zurück, sahen sich um und erblickten nichts außer einem Meer aus Sand. Keine spuren des Kampfes, kein Unheil mehr. Es war endlich geschafft und es hies nun auch für sich selbst erst einmal Ruhe zu finden.

Für einige der Freunde sollte es auch tatsächlich das letzte Mal gewesen sein, dass sie Seite an Seite standen, für einander einstehen mussten, miteinander kämpfen mussten. Die Wege der Helden sollten sich trennen und Nymeia, die Norne, die Göttin des Schicksals entschied, dass nur wenigen ein glückliches Wiedersehen zu teil werden sollte. So ist das eben....mit dem Schicksal. Wir haben keine Macht darüber...

Es war das Ende eines langen und schweren Kapitels. Mögest Du, Aely, in Frieden ruhen.

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Zuletzt bearbeitet von cleomomoko am Fr Aug 01, 2014 11:41 am, insgesamt 3-mal bearbeitet
 


cleomomoko

大徳 Daitoku

1047

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BeitragVerfasst: Fr Aug 01, 2014 6:50 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Dies ist das Ende der Geschichte über Aely Aisaka und der Blume.
Vielen Dank fürs Lesen.




Credits:

Story und Ideen: M'uyu, Dastil und Cleo
Gespielte Charaktere: M'uyu Hanewi, Shiorie Shandril, C'astielle, Aeron Arkwright, Idalene Arkwright, Aerek, Zhet, Shiorie Shandril, Lea Aisaka, Aely, Eh'sorah, Kheshia, Yngvald Grauwolf, Enya, Cleo, Lycelle, Lanie, der Hexer und viele viele NPCs.

Gespielt von: Cleo (Aely, Lea, Casti und Cleo), Dastil (Dastil, Mirahto), M'uyu (M'uyu Hanewi, Hexer), Idalene (Ida), Aerek (Zhet, Aerek, Grauwolf), Shio (Shiorie), Mirabell (Aeron, Kheshia), Lanie (Lanie, Lycelle), Sorah (Eh'sorah, Enya), Mith (Mithenriel).

Mit Liebe für unsere Freunde der Wüstenblumen.
Ohne euch wäre es lahm.

arigatou gozaimashita

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