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Lanie

大徳 Daitoku

 Lanie Shandril
 Ian Coy
 Lenore Muguet
 Lif Majelin
 Yesui Himaa

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BeitragVerfasst: Di Dez 12, 2017 10:12 pm  Titel:  Das silberne Licht des Mondes Antworten mit ZitatNach untenNach oben

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Eine Xaela mit dunkler Haut, langem schwarzen Haar und fast schon weiß funkelnden Augen die einen mitunter bedrohlich, mitunter rätselhaft ausdruckslos anschauen, umrahmt von weißen Bemalungen und den Hörnern die Spitz auf ihr Gegenüber zeigen... manch einem mag Caur, die Schamanin der Tumet schon begegnet sein, manch einem noch nicht. Schnell wir klar.. anhand ihres Verhaltens und der Art wie sie immer wieder über die Gemeinsprache Stolpert, untersetzt mit starkem Akzent den ein Kenner ins Steppen Auri einordnen kann, die Ungewöhnliche Aufmachung.. diese Person gehört eigentlich nicht nach Hingashi. Caur ist ein Kind der Steppe und nur besondere Umstände führten sie auf die Inseln. Wobei man den Umständen ganz leicht einen Namen geben kann: Sokhatai von Dotharl, eine wilde Kriegerin die die Schamanin während des letzten Nadaam bezwang und vielleicht aus einer Laune heraus, vielleicht auch einfach dem Schicksal folgend nach Kugane brachte.. verschleppte.. wie man es auch nennen mag. Aber Caur folgte einer Eingebung oder der bloßen Neugierde und lies sich führen. Doch Monate in der Fremde miss stimmten die Schamanin, so ganz ohne Aufgabe begann sie schon zu Zweifeln ob ihr Band zu Nhaama zerrissen war, zur Göttin und Urmutter der Xaela.. sie harrte aus bis sie des harrens Leid wurde, der Meinung war sie hätte ihre Strafe abgesessen.. und so begann sie vorzubereiten und zu sammeln, in Erwartung des nächsten Vollmondes um die Göttin anzurufen. Nicht ohne Hilfe.. so kam es auch dass ein paar der Eorzäischen Expeditionstruppe um M'uyu Hanewi einen Platz in der ersten Reihe beim Schamanischen Vollmundritual einnehmen durften, nicht ganz ohne Folgen. Mysteriöse Stimmen, seltsame Schatten und schließlich wilde Visionen, begleitet von der Stimme der Göttin mögen so manchen Skeptiker erschüttert haben.. oder waren es am Ende nicht doch nur die berauschenden Kräuter die am Rand des Opferkreises verbrannt worden waren? Aber wohin war dann das Opfer verschwunden, eine Kreatur so groß dass es die ganze Gruppe gebraucht hatte sie in den Kreis zu zerren? So blieben alle mehr oder weniger fassungslos, überrascht und erschüttert zurück, M'uyu, Geysir, Wytakrystm, Kirin, Shiorie und nicht zuletzt die Schamanin selbst, die ihre Antworten erhalten hatte.. doch die Worte einer Göttin sind mitunter kryptisch... Es gilt ein Unheil abzuwenden, doch in welcher Form dieses sich manifestieren mag und wer am Ende an der Seite der Schamanin steht mag noch in den Sternen stehen.

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Kirins Vision:

SPOILER!  
Die merkwürdigen Stimmen ebben noch einmal auf, dann scheinen sie sich zu einer zu formen.. eine einzelne tiefe Frauenstimme die allein zu Kirin zu sprechen scheint, direkt und gezielt als wäre sie nicht mehr am Rand des Geschehens sondern direkt in seinem Kopf. „Und was führt dich in den Schoß meiner Nacht, Kind einer anderen Mutter? Ist es wirklich allein die Neugierde? Die Sucht ständig neues zu sehen und zu erfahren die dich schon dein ganzes Leben antreibt? Neues und Altes?“ Es wird hell vor Kirins Augen, weißes glühen das langsam wieder schwächer wird und Konturen annimmt.. Kreise, natürliche Strukturen.. fast wie Gebirge? Berge auf einer fernen weißen Landschaft.. er scheint sich noch weiter nach oben zu bewegen, weg von dem fremden Land bis sich ein womöglich vertrauterer Anblick vor ihm auftut. Kreisrund im dunklen Nachthimmel präsentiert sich die raue Mondscheibe die eben noch so fern zwischen den Wolken hindurch ihr Licht zu dem kleinen Teich sandte. Sein Blick wirbelt herum so das sich der Himmel wieder in seinem Rücken befindet, wie ein Vogel sieht er den kleinen Bergteich und kann vielleicht gerade so die Umrisse seiner selbst und der Gruppe ausmachen. Er scheint höher zu steigen und die mächtigen Bauten der Domanischen Kultur erkennen die sich durch das zerklüftete Bergland ziehen. „Dabei gibt es doch so viel zu sehen.. so viel mehr als ein sterbliches kümmerliches Wesen wie du in einem Leben zu Gesicht bekommen könnte..“ spricht die Stimme weiter und Kirin wird auf einen Flug geschickt.. oder besser seine körperlose Wahrnehmung, scheint doch das Kopftuchgeprägte Haupt unten an dem kleinen Teich zu verweilen. In rasantem Tempo geht es voran, schneller als es wohl selbst einem Vogel möglich wäre fliegen Wolken und Landschaften unter ihm hinweg, immer ins nächtliches Mondlicht getaucht.. Das Tempo nimmt ab und er erkennt Inseln, zerklüftet im Meer.. über dem Meer, über dem Land, gehalten von leuchtenden Kristallen.. die fliegende Stadt Nym, oder ihre Reste wie sie über Vylbrand in der Luft hängen, in herrlichem Glitzern und aus einem Winkel wie er sonst nur aus dem Luftschiff möglich wäre. Der Flug geht weiter, zum Festland über den Finsterwald, verborgen in den Tiefen der Wipfel und durch die Zauber der Padjal erstrecken sich die Ruinen Ampadors, zerstört und überwuchert, in Teilen noch durch dunkle Magie pervertiert.
Der Flug geht weiter über fremde Städte und Wunder, Garleische Paläste, die Hauptstadt Thavnairs, verloren geglaubte Orte wie Rabanastre, Städte und Ruinen die nur aus Legenden bekannt sind und wieder andere von denen garkeine Aufzeichnungen existieren, der fast unentdeckte westliche Kontinent jenseits des Meeres.. alles vermischt sich in einem Wirbel, was gleich bleibt ist nur die nächtliche Stille und das silbrige Mondlicht das sie bescheint. Mit einem mal steigt sein Geist wieder auf... immer weiter nach oben, bis die Größe dieser Welt erkennbar wird, die schier unendliche Größe und die vielen Sterne die womöglich von anderen Welten künden. „So klein und unbedeutend, eine einzelne sterbliche Existenz auch sein mag in Angesicht dieser Größe...“ Wieder wallt das Licht auf, ein paar letzte Worte verklingen noch in seinem Kopf „Hilf meinen Kindern die so wenig von dieser Welt gesehen haben und nie mehr sehen werden.“ Mehr nicht.. eine Bitte? Ein Befehl? Die unausgesprochene Versprechung auf mehr Wunder? Es lässt sich nur erahnen.. das grelle Licht schwindet als sich wieder eine Wolke vor den Mond schiebt. Kirin ist wieder ganz bei sich, im hier und jetzt.


Wytakrysts Vision:
SPOILER!  
Die merkwürdigen Stimmen ebben noch einmal auf, dann scheinen sie sich zu einer zu formen.. eine einzelne tiefe Frauenstimme die allein zu Wytakryst zu sprechen scheint, direkt und gezielt als wäre sie nicht mehr am Rand des Geschehens sondern direkt in ihrem Kopf. „Und was führt dich in den Schoß meiner Nacht, Kind einer anderen Mutter? So fern von Heimat und allem Bekannten, in die Mitte von Gefahren gegen die du dich selbst kaum zu wappnen weißt... war es der Abschied von deiner Liebe die dich hier her trieb? Der Wunsch eine eigene Geschichte zu schreiben während er in der Fremde sein Leben riskiert?“ Die Stimme wird wieder ein wenig leiser und ein grelles Licht blendet Wytakryst, ein weißes Glühen das langsam wieder schwächer wird und Konturen annimmt.. Kreise, natürliche Strukturen.. fast wie Gebirge? Berge auf einer fernen weißen Landschaft.. sie scheint sich noch weiter nach oben zu bewegen, weg von dem fremden Land bis sich ein womöglich vertrauterer Anblick vor ihr auftut. Kreisrund im dunklen Nachthimmel präsentiert sich die raue Mondscheibe die eben noch so fern zwischen den Wolken hindurch ihr Licht zu dem kleinen Teich sandte. Wytakrysts Eindrücke und Empfindungen verwirbeln sich, der Mond ist nunmehr hinter ihr, sein Licht strahlt an ihr vorbei und durch sie hindurch, nach unten zur schier endlosen weite eines Ozeans der gespenstisch im Mondlicht funkelt.. mit einem mal scheint sie langsam zu sinken, hin auf den nächtlichen Meeresspiegel zu, das sich schon der Eindruck auftut sie würde gleich versinken, aber mit einem mal kommt eine größer werdende Insel auf sie zu, nein keine Insel, ein Schiff. Die Segel, gefüllt vom Wind der Nacht treiben es stetig übers Meer, und jetzt kann Wytakryst auch die Gestalten auf dem Deck erkennen.. eine breitschultige Frau mit wildem Haar die eine etwas kleinere junge Frau überragt, ihr tröstend und beruhigend mit einer großen Hand über den Rücken streichelt während die junge Frau sich weiter über die Reling beugt und dem Mageninhalt dem Meer übergibt.. das lange Haar der jungen Nordländerin weht im Wind, ein für Wytakryst sicher bekannter Anblick, stand sie doch selbst schon an der Stelle er anderen Roegadyn. Der Vater der jungen Nordländerin ist nirgends zu sehen.. kurz blitzt das weiße Licht wieder auf, der Anblick wandelt sich, aus wehenden Segeln werden wehende Zeltplanen, gespannt über Ruinen, Rauch liegt dicht in der nächtlichen Luft, überall brennen Feuer... Auf einer Trage der Vater, Blutüberströmt mutet er mehr Tod als lebendig an, die weinende Tochter dicht bei ihm, voller Angst... so schnell wie sich das Bild geändert hat kehrt es auch zurück aufs Schiff.. aus Rauch und Zeltplanen werden wieder Segel und Meeresluft, das Haupt eines Mannes das sich von den unteren Ebenen einen Weg ans Deck des Schiffes bahnt... geschwächt und erschöpft schon vom Aufstieg über die wenigen Stufen geht sein Blick gen Himmel als er sich festhält und zu Atem zu kommen versucht, geschwächt, doch am Leben. „So stark, und doch, so zerbrechlich...“ ertönt wieder die Stimme als das Bild langsam schwindet, nur heller Schein der bleibt. „... wie alles sterbliche. Auch du... auch meine Kinder. Hilf ihnen.. wenn es in deiner Kraft liegt.“ Eine Bitte? Eine Anweisung? Es lässt sich nur erahnen.. das grelle Licht schwindet als sich wieder eine Wolke vor den Mond schiebt. Wytakryst ist wieder ganz bei sich, im hier und jetzt.


M'uyus Vision:

SPOILER!  
Die merkwürdigen Stimmen ebben noch einmal auf, dann scheinen sie sich zu einer zu formen.. eine einzelne tiefe Frauenstimme die allein zu M'uyu zu sprechen scheint, direkt und gezielt als wäre sie nicht mehr am Rand des Geschehens sondern direkt in ihrem Kopf. „Und was führt dich in den Schoß meiner Nacht, Kind einer anderen Mutter? Mit großen Augen siehst du diese Welt und suchst das Gute in allem, auch wenn dir die Dunkelheit ein ums andre mal die Sicht raubte... doch ist noch so viel Licht in dieser Welt.“ Die Stimme wird wieder ein wenig leiser und ein grelles Licht blendet M'uyu, ein weißes Glühen das langsam wieder schwächer wird und Konturen annimmt.. Kreise, natürliche Strukturen.. fast wie Gebirge? Berge auf einer fernen weißen Landschaft.. sie scheint sich noch weiter nach oben zu bewegen, weg von dem fremden Land bis sich ein womöglich vertrauterer Anblick vor ihr auftut. Kreisrund im dunklen Nachthimmel präsentiert sich die raue Mondscheibe die eben noch so fern zwischen den Wolken hindurch ihr Licht zu dem kleinen Teich sandte. „Ein Leben voller Licht, voller Wärme, voller Liebe...“ M'uyus Eindrücke und Empfindungen verwirbeln sich, der Mond ist nunmehr hinter ihr, sein Licht strahlt an ihr vorbei und durch sie hindurch, hin zu Sand, Dünen.. Sand, eine Wüste durch die ein Fluss wie ein Messer schneidet.. ein Anblick der M'uyu nur all zu vertraut sein sollte, vielleicht nicht bei Nacht und nicht aus dieser Höhe.. aber einem landenden Luftschiff gleich das sie in die Heimat bringt senkt auch jetzt ihr Geist sich herab, herab zu dem Ort mit den vielen vielen bunten Zelten am Fluss der so auch bei Nacht noch von so vielen Lichtern beleuchtet wird. Musik durchschneidet die Nacht, wohlbekannte Klänge, Lachen, Gesang. Wirbelnde Leiber auf einem Platz, beschienen von Mondschein und Feuerschalen, wie in Extase dem Tanz ergeben... und zwei Männer am Rand, gebettet in bunte Kissen, eine Weinflasche auf einem Tisch neben sich.. beide Wohlbekannt, der eine Alt, der andere Jung.. der Alte liest mit Leidenschaftlicher Miene von einem Stapel Papiere vor, Gestikuliert um seine Worte zu unterstreichen.. der jüngere kann das unwillkürliche Zucken seiner Ohren nicht verbergen, das Gequälte Lächeln aber hinter einem weiteren Becher Wein. Ein Gesicht das M'uyu besser kennt als ihr eigenes, ein Gesicht das sie womöglich einst in ihrem erwachsenen Sohn wiedererkennen wird. „Warum treibt es dich aus diesem Licht hinaus in die Finsternis dieser Welt?“ Wieder ein helles Blitzen, dann viele schnelle Bilder hintereinander... Soldaten die sich von allen Seiten über eine Steppe einer kleinen Siedlung nähern, noch brüchig und rissig von einer zuvorliegenden Katastrophe. Eine einsame dunkle Gestalt, in der Hand eine Kristallene Blume. Träge Horden fast leblos wirkender Gestalten, die dennoch wandeln, eine kleine Gruppe einkreisen in Mitten eines Hafendorfes. Eine Festung im Schneegestöber, eine Schlacht die davor tobt. Ein großes Gebäude in einer Siedlung das lichterloh in Flammen steht. „So viel Leid... und dennoch... nur eine Welt ohne Licht könnte auch ohne Schatten sein.“ ertönt wieder die Stimme als die Bilder langsam schwinden, nur heller Schein der bleibt. „Also sei auch weiterhin dein eigenes Licht und lass diese Welt erstrahlen... Hilf meinen Kindern.“ Eine Bitte? Eine Anweisung? Es lässt sich nur erahnen.. das grelle Licht schwindet als sich wieder eine Wolke vor den Mond schiebt. M'uyu ist wieder ganz bei sich, im hier und jetzt.


Geysirs Vision:
SPOILER!  
Die merkwürdigen Stimmen ebben noch einmal auf, dann scheinen sie sich zu einer zu formen.. eine einzelne tiefe Frauenstimme die allein zu Geysir zu sprechen scheint, direkt und gezielt als wäre sie nicht mehr am Rand des Geschehens sondern direkt in seinem Kopf. „Und was führt dich in den Schoß meiner Nacht, Kind einer anderen Mutter? Gibt es einen Grund, ein Motiv das dich die Entscheidungen treffen lässt mit denen du lebst? Oder folgst du nur deinen Trieben, Instinkten, einem Tier gleich... nimmst was das Leben dir gibt, in Genuss und Völlerei alles Gute aufsaugend...“ Es wird hell vor Geysirs Augen, weißes glühen das langsam wieder schwächer wird und Konturen annimmt.. Kreise, natürliche Strukturen.. fast wie Gebirge? Berge auf einer fernen weißen Landschaft.. er scheint sich noch weiter nach oben zu bewegen, weg von dem fremden Land bis sich ein womöglich vertrauterer Anblick vor ihm auftut. Kreisrund im dunklen Nachthimmel präsentiert sich die raue Mondscheibe die eben noch so fern zwischen den Wolken hindurch ihr Licht zu dem kleinen Teich sandte. Sein Blick wirbelt herum so das sich der Himmel wieder in seinem Rücken befindet, das Mondlicht strahlt an ihm vorbei, durch ihn hindurch nach unten, hin zu einem Strand, beleuchtet von Feuerschalen und Wackeln, Palmen die im Nachtwind wedeln. Freudige Musik dringt an seine Ohren, helles Gelächter, Freudenrufe... er scheint zu sinken, näher zum Geschehen hin wo ausgelassen gefeiert wird. Leicht bekleidete Körper glänzen im Fackelschein, wirbeln im extatischen Tanz herum... verschiedenste Spirituosen rinnen die Kehlen von Männern und Frauen hinab.. kräftige Lachende Männer die in Trunkenheit einen Ringkampf in der Brandung veranstalten. Das Licht wird heller und der Ort wird durch einen anderen Ersetzt.. doch nur der Ort scheint ein anderer, die Stimmung scheint die selbe... bunt beleuchten Laternen die Straßen einer fremden Stadt. Vor offenen Tavernen wird gelacht, die Musik ist anders, aber auch in der Fremden Sprache lässt sich der einfache Rhythmus der Trinklieder erkennen.. Männer spielen Karten an Tischen, trinken, umkreist von betörenden Damen. „Das ist es was dein Leben ausmacht? Darin findest du deine Erfüllung?“ Die Bilder wechseln.. zeigen die Schattenseiten am Rand der Feiern.. ein Betrunkener in einer Gasse, mariniert in den eigenen Körperflüssigkeiten und jenseits des Bewusstseins. Ein junges Mädchen das weinend aus einer Gaststätte flieht, die Kleidung angerissen, die Schminke von Tränen verwischt. Ein junger Mann, die fliehenden Freunde hinter sich, eine Gruppe übler Gestalten vor sich.. er hält sich den Bauch, ein Messergriff.. auf dem Boden Münzen, Blut.. Ein junges Mädchen, der Bauch gewölbt von einem ungeborenen Kind, tränen im Gesicht als sie sich zum Fenster hinausbeugt, einem Schiff nachsieht das einen Hafen verlässt.. an Bord ohne Zweifel ein Mann den sie nie wieder sehen wird. „Solch ein Leben hat seinen Preis. Nur müssen ihn oft andere zahlen. Doch irgendwann wird die Schuld zu groß...“ ertönt wieder die Stimme als die Bilder langsam schwinden, nur heller Schein der bleibt „Willst du also weiter in Selbstsucht versinken, in Genuss und Völlerei? Oder willst du etwas tun das bleibt? Hilf meinen Kindern.“ Eine Bitte? Eine Anweisung? Eine Anklage? Es lässt sich nur erahnen.. das grelle Licht schwindet als sich wieder eine Wolke vor den Mond schiebt. Geysir ist wieder ganz bei sich, im hier und jetzt.


 


Lanie

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BeitragVerfasst: Fr Feb 23, 2018 3:08 pm  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

„Ein Dunkler Wind wird eine Gefahr übers Meer treiben.. über Kugane hinweg wird er das tosende Unheil schließlich zur Steppe treiben.. sei bereit mein Kind.“ So waren die Worte der Göttin die eine grüblerische Schamanin zurückließen. Der nun viel ernstere Blick der Xaela blieb die nächsten Wochen und Tage aufs Meer gerichtet, in Erwartung dieses Gesichtslosen Unheils das alsbald ein Gesicht bekommen sollte... auch die anderen Bilder der Vision sollten weiter in ihrem Kopf spuken, Bilder vom Scheitern.. Bilder von ihrer Tochter die die Heilige Prüfung der Tumet nicht bestanden hatte...

Am Tag der Abreise der Koh hatte Caur sich einen Aussichtspunkt am Schiff das den Stamm nach Eorzea bringen sollte gesucht, mit Blick auf Meer und Hafen. Das geschäftige Treiben um sie größtenteils ausblendend, wechselte sie nur ein paar Worte mit der Gruppe um sich die langsam wuchs. Kirin, M'uyu, Shiorie, Wytakryst und Geysir sammelten sich langsam, teils um nach der Schamanin zu sehen und teils um die Miqo'te zu verabschieden die den Weg zurück nach Eorzea antreten wollten. Alle Mutmaßungen über die Art der Gefahr wurden mit einem mal zerschlagen als ein prächtiges Handelsschiff in den Hafen einlief.. bunte große Segel und ein Name mit fremden Lettern am Bug, aus Thavnair wie Kirin erkennen sollte. Und nicht nur das, sogar übersetzen konnte er die Worte die da geschrieben standen und den Namen des Schiffes auswiesen... „Dunkler Wind“, eine Verheißungsvolle Bezeichnung, hatte doch schon die Göttin diese Worte verwendet.

Schnell wurde der Sache auf den Grund gegangen, die Gruppe teilte sich auf um Informationen über das anlegende Schiff zu bekommen. Während Kirin und M'uyu es beim Kapitän versuchten nahmen Wytakryst und Geysir sich die durstigen Matrosen vor. So viel konnte man gemeinsam in Erfahrung bringen: Ein Schiff direkt aus Thavnair, beladen mit Stoffen, Geschmeiden, Parfüm, Gewürzen und nicht zuletzt ein paar Passagieren.. ein Wohlhabender Meisteralchemist in Begleitung mehrerer Männer und Jagdhunde. Außerdem schien der Alchemist Tränke oder dergleichen mit sich zu führen.. aber der Zweck dieser Substanzen konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Auch das Gespräch in das Muyu und Kirin den Meisteralchemist mit Namen Kalyss verwickeln konnten brachte nur wenig neues.. Er wäre in der Stadt um einen Freund und Geschäftspartner zu besuchen, mit ihm zu Handeln und schließlich einen Jagdausflug auf dem Festland anzutreten.

So konnten man zunächst nichts verdächtiges Entdecken das Caurs Vision bestätigen würde.. bis dann ein Schatten zwischen dem Gefolge des Alchemisten ins Blickfeld der aufmerksameren Beobachter rückte.. eine kleine Frau mit unverkennbaren Merkmalen.. dunkle Hörner und ein schuppenbesetzter Schweif.. aber was hatte eine Xaela zwischen Männern aus Thavnair zu suchen? Noch dazu so versteckt und abgeschirmt in ihren Reihen? Das Misstrauen war erneut entfacht und zumindest Caur war sich mehr als Sicher dass das kein Zufall sein konnte. Nach kurzer Diskussion beschloss man den Versuch zu wagen an die Xaela ran zu kommen um aus ihrem eigenen Mund zu erfahren was das alles zu bedeuten hatte.

Nach einer kurzen Verfolgung der Männer schafften Kirin und Geysir es eine kleinere Gruppe von ihnen, getrennt vom Alchemisten der eindeutig der Anführer war zur Rede zu stellen. Die Männer die keinen Hehl daraus machten bewaffnete Kämpfer zu sein räumten Kirin mit amüsiertem Unterton ein Gespräch mit der Xaela ein. Dieser nahm die in dunkle Stoffe gehüllte und maskierte Aura zur Seite während Geysir alles versuchte um die Aufmerksamkeit der Männer weiter auf sich zu halten.

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Das Gespräch erwies sich doch zunächst leider nicht als sonderlich fruchtbar. Schnell wurde klar warum die Männer so amüsiert über Kirins Wunsch nach einem Gespräch mit der Aura waren: Sie war stumm, brachte außer Nicken, Kopfschütteln und Schulterzucken nichts zustande. Auch der Grund hierfür blieb Kirin nicht verborgen; die Zunge der Xaela fehlte, war wohl schon vor Jahren rausgeschnitten worden... kein schöner Anblick, und genug um die Miene des Katers noch mehr zu verfinstern. Eine letzte Bitte wollte sie ihm noch gestatten bevor es sie in die Gruppe der Männer zurückzog, willentlich oder unwillentlich.. sie enthüllte ihr Gesicht und als Kirin die unverkennbare Ähnlichkeit der jungen Aura zur Schamanin mit der sie sich nun schon länger beschäftigt hatten bewusst wurde, festigte sich wohl ein Entschluss.

So schwer es auch war das Einverständnis einer unsicheren und verstörten Stummen einzuholen, man konnte Kirin nicht sagen dass er nicht zumindest versucht hatte sich ihrem Willen ganz sicher zu sein bevor er ihre Hand griff um mit ihr die Flucht zu ergreifen. Geysir warf sich gegen die Gruppe der Männer um sie zumindest kurzzeitig aufzuhalten, wie ein Fels der sich gegen die aufbrandenden Wellen stemmt. Durch volle Straßen und über Pagodendächer führte die wilde Verfolgungsjagd, grad lang genug um dem Stamm der Koh unter Muyus Anleitung ein Ablenkungsmanöver inszenieren zu lassen. Auf Kuganes Marktplatz versammelte sich eine staunende Menge um das Tanzspektakel das die Miqo'te zum Abschied veranstalteten zu begaffen. Mitten in diese Menge tauchten Kirin und die Xaela ein um den Blicken der Verfolger zu entkommen. Shiorie warf der Aura ihre Robe über die Schultern
um sie noch besser zu verbergen und gemeinsam brachte man sie aufs Schiff.. aber noch ehe alle Folgen konnten wurde M’uyu von dem Alchemisten zur Rede gestellt der wohl nach einer Unterredung mit seinen Männern seine eigenen Schlüsse gezogen hatte. M’uyu die zu diesem Zeitpunkt noch nicht voll im Bilde war konnte den Anschuldigungen kaum folgen und gab sich ehrlich irritiert. Kalyss hielt das ganze wohl für einen Bluff, gab ihr ein Säckchen mit den geschnaubten Worten “Hier damit könnt ihr sie vielleicht noch zwei Wochen durchbringen. Ich finde ohnehin bald Ersatz.” und verschwand wieder in der Menge ohne noch eine zufriedenstellende Erklärung zu liefern.

Nun wurde sich wieder aufs dem Schiff der Koh versammelt um das ganze Gewirr zu lösen.
Shiorie nahm sich zunächst die mittlerweile zutiefst verstörte und zitternde Aura vor wärend die anderen schon Informationen teilten.. ein wenig hin und her, dann konnte die Druidin aus den Worten des Alchemisten und dem Inhalt des Säckchens einen Schluss ziehen: Man hatte die junge Xaela mit einer Art Droge aus dem Labor des Alchemisten gefügig gemacht. Noch ehe ein konkreter Plan gefasst werden konnte trat allerdings Caur wieder auf den Plan, hatte eigene Fragen aber wurde prompt von der jungen Aura zurückgestoßen. Erkennen lag im Blick der jungen Xaela, aber vor allem Wut. Der verwirrten Caur musste erst jemand erklären was hier wahrscheinlich vor ging: Die Tochter die sie einst verloren hatte.. die Tochter die mit zehn Jahren wie alle Kinder der Tumet an den heiligen Baum gebunden wurde auf das sie sich befreite und den weiterziehenden Stamm einholen sollte um ein vollwertiges Stammesmitglied der Tumet zu werden… die Tochter die gescheitert war, nie zum Stamm zurückgekehrt war, totgeglaubt, stand nun vor Caur. Die Männer aus Thavnair hatten sie während der Prüfung gefangengenommen, verschleppt, so viel bestätigte sie mit einem Nicken. Noch immer blickte sie die Mutter an die ihr Leben wegen der Traditionen des Stammes aus den Bahnen geworfen hatte voller Zorn an.. aber lies sich dann beruhigen und von ihrer Mutter trennen. Caur gab sich verwirrt und zerrissen zwischen allem woran sie immer geglaubt hatte und der stillen Anschuldigungen der so lange totgeglaubten Tochter.
Erst Shiorie brachte sie wieder ins Hier und Jetzt zurück, mit dem Angebot die Tochter übers Meer zu bringen um in Eorzea einen Weg zu suchen um sie zu heilen, von der Droge zu befreien, mit Hilfe einer Alchemistin die sie dort kannte.

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Caur stimmte zu, schuldbewusst und dankbar, aber fühlte noch über die Aufgabe der Göttin auf sich Lasten und beschloss unterdessen in die Steppe zurück zu kehren um ihren Stamm vorzubereiten und die anderen Stämme zu warnen vor der drohenden Gefahr die der Alchemist und seine Männer boten, denn spätestens jetzt war wohl klar was für eine Jagd sie denn auf dem Festland planten.

Kirin, Wytakryst und Geysir schlossen sich der Schamanin auf dem Weg in die Steppe an, Shiorie blieb mit der stummen Xaela auf dem Schiff der Koh, zurück in die Heimat.

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