Login:  Password: 
 Bei jedem Besuch automatisch einloggen  
Kalender 
Die Wüstenblumen Foren-Übersicht  » Unser Rollenspiel » Archiv » Plots aus alten Zeiten » Schuppen, Pelz und andere Wesen - Faal Au Ra ahrk yun lein
Im Thema: Kein registrierter, kein versteckter und kein Gast
Gesamt Besuche: 3148804
Keine


Neues Thema Neue Antwort
Autor Nachricht


cleomomoko

大徳 Daitoku

2024

Mehr Informationen
BeitragVerfasst: Mo Jun 22, 2015 2:27 am  Titel:  Schuppen, Pelz und andere Wesen - Faal Au Ra ahrk yun lein Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Image


"Hoffnung? Ein Tropfen auf dem heißen Stein....
Was bleibt schon noch von Deinem Leben, wenn Du siehst wie die Garlemald Dein Volk schlachten, weil es nach Freiheit ringen wollte. Dabei....dabei wollte ich nichts anderes als mein Dorf, meine Leute, Au'Ranis aus dem Bürgerkrieg heraus zu halten. Doch jetzt stehe ich hier, blicke herab zur Küste und sehe wie sie fliehen. Urvater schenk Ihnen die Winde, die ihre Schiffe brauchen, um ferne Länder zu erreichen, wo sie vielleicht leben können. Doch, Hoffnung darauf, dass sie eines Tages hier her zurückkehren können, brauchst Du ihnen nicht schenken. Ich schau zu meiner Rechten und sehe das Feld. Ein Haufen aus Matsch, Gerümpel....Blut....verlorener Leben. Noch vor wenigen Stunden stand hier der Marktplatz unserer Heimat. Jetzt ist der Anblick...ich...ich kann die Tränen nicht zurückhalten. Schauder wird mich noch im Nichts erreichen, beim Gedanken an diese Gräueltat. Mein Volk...meine geliebten Freunde, ihr seid alle fort. Wenigstens wurdet ihr von eurem Leid erlöst.
"



Plötzlich ertönt ein lauter Schrei und der Rats-Älteste Jinyoro bekommt einen Schlag in die Kniekehlen. Er fällt auf jene Knie herab, begleitet von einem leidenden, tiefen Seufzen. Sein Leib senkt sich schwer fällig auf den Matsch.

"Anlegen!" ertönte abermals ein lautes Rufen eines Mannes in hochrangiger Uniform der Garlear.
Jinyoro blickte zur Seite. Neben ihm waren noch weitere Au Ra und Domaner auf die Knie gedrückt worden, auch seine liebe Frau. Er schenkte ihr einen letzten entschuldigenden, traurigen Blick. Geschunden von Prügel und den Geschehnissen der letzten Stunden lächelte sie ihm dennoch zu und streckte die Hand nach ihm aus. Sanft und voller Liebe für ihren Mann, den sie die letzten Jahrzehnte fürsorglich umsorgt hatte, dem sie ihr Leben gewidmet hatte, sprach sie ihm wortlos, aber voller gnädiger Hoffnung zu: "faal Au Ra ahrk yun lein"

"Feuer!" und wieder ertönte die Stimme wie ein Dorn stechend und wurde vom unsanften Donner mehrerer Musketen begleitet. Die Hand erreichte Jinyoro nicht mehr. Nach vorn wurden die Leichen getreten und die Klippen der Küste herab, wo sie unten aufschlagen sollten, als hätten sie nie einen Wert gehabt.

Junichiro der Shiiba-Familie trug Kimi, die Mutter der Au Ri Kimiko, Mei und Ryuji, auf seinen Armen. Sie war bewusstlos gewesen, als ein Luftangriff, sie von ihrem Familienhaus weggeschleudert hatte und sie durften keine Zeit verlieren, das Flüchtlingsschiff zu erreichen. Unter Beschuss musste das Schiff vom Hafen abdocken und war bereits gute siebzig Meter vor der Küste, auf dem Weg Richtung offenes Gewässer. Nur wenige Au'raner konnten in dieser kurzen Zeit an Deck gelangen und so zeichnete sich nun ein verzweifeltes Bild ab. Panisch und unter ständigem Beschuss, paddelten die Bewohner des einst so friedlichen Dorfes in den Bergen, in die Richtung des Flüchtlingsschiffes, welches durch die Hilfe Kimikos Au'Ranis angesteuert hatte. Schüsse schlugen immer wieder links und rechts neben Junichiro, Mei und ihrer kleinen Drachenschlange Fuu ein. Junichiro rannte so schnell er konnte, legte die Mutter in das kleine Boot am Hafen und reichte Mei die Hand. Im Boot drehte sie sich um und wollte der Drachenschlange herein helfen, doch die Garlear stürmten den Hafen mit allen Männern, stachen die Flüchtlinge nieder, oder erschossen sie auf Entfernung. Fuu zuckte erschrocken auf als eine Explosion neben dem Boot einschlug und jenes einige Meter aufs Meer heraus warf, dabei wäre es fast zur Seite gekippt. Ängstlich griff Mei an die schmale Reling und besorgt, doch voller Mut und Tapferkeit, griff Junichiro die Paddel und setzte das Boot weiter in Bewegung. Mei flehte ihn an, dass sie noch auf ihren Fuu warten müssen, als die Garlear Fuu am Strand umstellten und er wild fauchte. Mei spürte welche Todesangst ihre Drachenschlange empfand. Hinter ihm war der Ozean und das Boot seiner geliebten Mei, war nun noch weiter weg. Gas sammelte sich in seinen Atemwegen und er entzündete jenes zu einer hellen Stichflamme, welche er den Angreifern entgegen pustete. Die Garlear schreckten zurück, einer fing sogar Feuer und schrie laut auf, doch war Fuus Kraft nicht groß genug. Schließlich war er doch noch immer ein Jungtier und der Weg über das Wasser war für ihn mühevoll und zu anstrengend, als die Distanz zwischen ihm und Mei immer größer wurde. Hätten sie nur mehr Zeit gehabt, doch die Feinde ließen ihnen keinen einzigen Moment des Verschnaufens. Schließlich griff der Truppenführer der Garlear zu einer Muskete und schoss auf Mei. Mit einem übernatürlichen Sinn schwang sich Fuu aus dem Wasser und fing das Projektil ab, bevor er es zielsicher seine Mei getroffen hätte. Ein Moment des Schocks und der Stille machte sich breit. Jener wurde nur von dem Platschen des Wasser durchbrochen als die Drachenschlange ohne einen Mucks in die Wellen fiel. Mei schlug die Hände vor die Augen, weinte voller Schmerz als sie mit ansehen musste wie ihr geliebtes Tier, das Wesen mit dem sie eine ganz besondere mental Verbindung hatte vor ihren Augen vom Ozean verschluckt wurde. Wieder prasselten Schüsse in die See neben dem kleinen Boot ein. Ein Treffer konnte noch ein Loch in das Holz reißen, während die anderen Projektile nur kläglich im Wasser landeten. Das Flüchtlingsschiff hatte Geschütze auf dem Deck, die von mutigen Domanern bedient wurden und sich den Angriffen aus der Luft tapfer wiedersetzen konnten. Sie sorgten für die nötige Sicherheit und so erreichte das hilflose Boot das große Flüchtlingsschiff und Junichiro hatte zwei verletzten Frauen das Leben gerettet. Doch, war dies erst der Anfang einer langen Reise in eine ungewisse Zukunft.


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

2027

Mehr Informationen
BeitragVerfasst: Mi Jun 24, 2015 1:45 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Die Akademie hatte von den Flüchtlingen aus einem weit entfernten Land, vom Kontinent Othard, erfahren. Seit einigen Tagen ankerten mehrere Flüchtlingsschiffe vor der Bucht des Abendsterns. Gerammelt voll und mit großer Nahrungsnot kamen sie dort nach einer einen Monat langen Seefahrt an, um nach Hilfe zu suchen. Bekannt war nur, dass es Flüchtlinge eines großen Bürgerkrieges gegen die Garlear waren. Doch nur wenige wollten ihnen helfen, weshalb sich die ersten Tage an Land als sehr Kräfte zehrend und beinahe hoffnungslos erwiesen. Die Akademie hatte sich entschlossen den Hilfebedürftigen in der Not zu Hilfe zu kommen. Viel zu Essen und einige Kanister Trinkwasser hatten sie nach Horizont gebracht, um von dort aus mit den Karren und Chocobos zur Bucht zu reisen. Dort wollten sie aber auch für Sicherheit sorgen und den freiwilligen Helfern unter die Arme greifen.

In Horizont trafen sie auf einen alten Mann in einer einfachen Robe. Er erzählte ihnen davon, dass er ein umherreisender Astrologe sei, der seit vielen Jahren dorthin wandert, wo er Wesen in Not helfen kann. Seine Gutmütigkeit brachte ihm dabei, aber mehrmals schon Ärger ein, so wurde er bereits 2 mal in Thanalan ausgeraubt und außer seinem betagten schwarzen Chocobo Chocho, ein treuer Begleiter, hatte er nur noch das, was er am Leibe trug. Doch das war kein Grund für ihn, den not bedürftigen Flüchtlingen in der Bucht des Abendsterns nicht helfen zu wollen.

Der Platz der Bucht war gerammelt voll. Die Flüchtlinge drängten sich Körper an Körper zum Wasser und zum Essensstand. Alle hatten großen Hunger und Durst und die Helfer kamen gar nicht so richtig nach alle zu versorgen. Doch die Flüchtlinge zeigten sich trotz ihres Hungers und ihrer Not sehr geduldig. Erstmal sollten die Kinder und Kranken versorgt werden. Vor wenigen Stunden war ein weiteres Schiff an der bucht angekommen. Es hatte viele Stellen an den Außenseiten die von einem Kampf zeugten. Brandflecken zierten die ehemals schönen Verzierungen und die Domaner drängten sich über die ausgelegten Planken in den Hafen.

Vermummt waren viele von Ihnen und trugen auf den Befehl hin von Yugiri Masken. Ein großer Mann, der eine kleine Frau stützte, weil sie ohne ihn wohl nicht laufen konnte und eine weitere kleine Frau, alle maskiert, kamen über eine dieser Planken in den Hafen. An den gesenkten Körperhaltungen konnte man vorallem den Frauen ansehen, dass sie viel Schlimmes erlebt haben müssen. Recht gebrochen kamen sie daher und verschwanden schließlich am Gegenüberliegendem Ende in der Masse, nicht mehr sichtbar für die Akademie Leute die gerade in der Bucht angekommen waren und die Karren entladen mussten.
Die Mutter hustete stark und klammerte sich an Junichiro.

„Mama….“ Besorgt legte Mei ihre Hand an die Schulter der mental und physisch verletzten Frau. „Ich hol Dir was zum Trinken.“ Die Mutter nickte nicht, sondern hielt sich weiter fest an Junichiro. Auf der offenen See hatte sie stets die Reling gesucht um in die Ferne zurück zu blicken. Angeblich habe es noch weitere Schiffe gegeben aus anderen Häfen, die wenige Tage nach ihnen aufgebrochen sein sollten. Durch einen Sturm leicht vom Kurs abgekommen, mussten sie sich dem Kurs wieder anpassen. Diese Zeit hätte wohl gereicht, dass die anderen Schiffe aufschließen konnten, doch war alle die Tage und Wochen auf der See keine Spur von weiteren Schiffen hinter ihnen. Die Hoffnung, dass sie den geliebten Sohn und ihren Mann je wieder sehen würde, wurde immer geringer, bröckelte förmlich an ihrer Verfassung sowie an der Wahrscheinlichkeit.
Mei drängte sich durch die Massen an Leuten, die nur wenig Raum zum atmen ließen, doch war sie klein genug und hatte wohl die besten Chancen nach vorn zu kommen. Auch sie verschwand schließlich in der Masse und Junichiro und die Mutter warteten.

Vermummte Gestalten unter der Masse an Flüchtlingen bewegten sich auf einmal gegen den Strom zu den Getränke und Essensständen. Unter Mei und den Wesen um den Getränkestand bildete sich auf einmal wie eine leichte Pfütze aus Wasser. Seltsam…doch bemerkte das in den Bruchteilen weniger Augenblicke fast Niemand. Plötzlich verfestigte sich das leichte Nass und löste eine eisige Explosion aus….die Wesen direkt auf der Pfütze wurden eingefroren. Eissplitter flogen in alle Richtungen und die Masse brach in Panik aus. Laut kreischend drückten sich die unzähligen Domaner hin und her…Richtung Schiffe…in nur wenigen Sekunden, totales Chaos. Und der Wasser-Stand war tief eingefroren, zehn Flüchtlinge wurden zu Statuen aus Eis und standen nah nebeneinander vor jenem Stand. Drum herum lagen Verletzte, die durch die Eissplitter der Explosion zu Boden gerissen wurden und in Junis Richtung strömten die Domaner panisch fliehend.

Image


Die Masse auf dem platz lichtete sich nach und nach, als die Flüchtlinge über die Planken und durch den Ozean schwimmend zurück zu den Schiffen flohen. Nur sieben in Roben gehüllte Gestalten blieben stehen. Einer davon, war ein Lalafell der laut zu schreien begann: "NIEDER MIT DEM GESINDEL! VERSCHWINDET ZURÜCK IN EURE HEIMAT!"

Die Robenträger zogen die Kapuzen zurück und holten ihre Stäbe unter den Roben hervor. Es waren Thaumaturgen, vielleicht von einer Sekte, so genau konnte man das nicht sagen. Was man allerdings sagen konnte, war, dass sie einen fürchterlichen Hass auf Fremde haben mussten, um so eine grausame Tat an unbewaffneten, armen Flüchtlingen auszuüben.

Die Kämpfer der Akademie stürzten sich auf die Fanatiker und es entbrannte ein hitziges Gefecht, bei dem Häuser-Wände und die Statue der Bucht durch mächtige Zauber zu Bruch gingen. Besonders der Lalafell erwies sich als gerissener Gegner und wich den Angriffen von Sveinn und Citara aus, konterte dabei mit kräftigen Zaubern und zwang diese zum zurückweichen, während seine sechs anderen Zauberer weiter wild um sich schossen.

Image


Doch war die Akademie nicht allein. Auf dem Dach eines der nahen Häuser hatte sich Kimiko, die älteste Tochter der Onami-Familie, Übersicht verschaffen können. Völlig egal wer dort unten kämpfte, diejenigen die die Domaner hier attackierten waren ihre Feinde.

Kimiko ließ ihre Finger über den Abzug gleiten. In diesem Moment gleitete das Magazin in die dafür vorgesehene Aussparung ihrer Muskete. Ein schwaches Knacken kündigte von der Bereitschaft des Verschlusses, das erste Projektil aufzunehmen. Das Projektil wurde zum Gehäuse des Zielfernrohrs mittels Feder geführt. Emsig drehten sie an Rädchen, drückten auf Knöpfe und, ganz beiläufig, klappten sie einen kleinen Schalter zurück, der den stählernen Inhalt des Magazins bisher zurück gehalten hatte. Ohne weitere Beschränkung wurde die erste Patrone vom sanften Druck einer Feder hinauf geschoben, sie steckte nun im Lauf, wo sie nur kurz verharrte.
Das Geschoss vibrierte und wurde schließlich mit Hilfe des Drucks aus dem Lauf geschossen. Dies geschah innerhalb eines Wimpernschlages. Entlang der vorgesehenen Bahn raste die Patrone, schob schichtenweise Luft beiseite und flog direkt auf den Lalafell zu. Eine Millisekunde später regnete es Blut aus einer kleinen Wolke neben dem Kopf des Lalafell-Zauberers und jener ging leblos zu Boden. Direkt eilte Kimiko herab zu den Helfern ihrer Leute und sah wie jene Kämpfer der Akademie die nun fliehenden Fanatiker stoppten und festnagelten. Sie übergaben sie den Wachen während Kimiko sich Muyu und den anderen vorstellte. Sie war dankbar dafür, dass sie sich so selbstlos für ihr Volk eingesetzt hatten.

Junichiro, welcher, die durch all den Trubel ohnmächtig gewordene, schwache Mama zwischen Häusern in Sicherheit gebracht hatte, kam mit ihr auf den Armen aus dem sicheren Versteck wieder hervor, als sich der Platz nach dem Ende des Kampfes wieder mit vorsichtigen Domanern füllte. Er eilte zum Wasser-Stand blickte an den Eis-Statuen vorbei und suchte Mei. Laut rief er nach ihr und so wurde Kimiko auf ihn aufmerksam. Sie erwiderte sein Rufen und er kam zu ihr und Muyu. Gemeinsam suchten sie nach Mei, konnten sie aber nirgends finden. Erst als der alte Mann, der die Gruppe am Anfang begleitet hatte zu ihnen trat und davon berichtete, dass er vorn am Wasserstand gewesen war, als die Explosion ausgelöst wurde und im letzten Moment noch Mei und fünf Kinder per Orbis-Zauber und kurzem Teleport retten konnte, fanden sie einen Moment zum Durchatmen. Er führte das besorgte Grüppchen aus der Stadt und da war Mei. Sie rappelte sich gerade auf und war noch ganz benommen. Doch ihre Maske war durch einen Eiskristall zerrissen worden. Der Astrologe hatte ihren Wunden bereits geheilt und so erblickten die Leute der Akademie skeptisch das Antlitz der Au Ra und direkt kam Misstrauen auf. Waren das etwa Drachen? Während M'uyu versuchte das Ganze zu beruhigen und auch der alte Astrologe beschwichtigte, waren Seven und Sveinn nicht so leicht von der Unschuld der Flüchtlinge zu überzeugen. Schließlich zogen sie von dannen als sich der mächtige Junichiro vor ihnen aufbaute und seine ganze Körpergröße und Masse präsentierte. Keine Drachen seien sie und nun haben die beiden zu verschwinden, sagte er eindringlich als Sveinn den Au Ra Frauen zu nah kam und für den Au Ra ungewohnte Fragen stellte, mit einer sehr direkten Art.

Image


Muyu versuchte das ganze zu beschwichtigen und bot den Au Ra an in ihrem Haus in Uldah zu Kräften zu kommen, war die Mama doch noch immer Bewusstlos und hatten die Au Ra eine lange Reise vor sich. Denn was Kimiko erfahren hatte war, dass eines der Flüchtlingsschiffe massiv vom Kurs abgekommen war und wohl in Dravania, einem Land weit im Norden, ankern musste. War dort etwa der vermisste Vater und der geliebte Sohn? Es bestand nur wenig Hoffnung, aber selbst wenn diese auch noch so klein war, Junichiro, Mei, Kimiko und die liebe Mama mussten diesem Hoffnungsschimmer nachgehen. Wie praktisch, dass der freundliche alte Astrologe das Land im Norden kannte, kam er schließlich von dort. Er bot seine Hilfe an und würde die Flüchtlinge in die fremden Lande führen. Wahrlich ein Glück...zwischen all dem Unglück.


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

2028

Mehr Informationen
BeitragVerfasst: Do Jun 25, 2015 7:19 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Eine lange schlaflose Nacht hatten die Au Ra in Muyu Hanewis Haus in Uldah verbracht. Trotz des, in den letzten Wochen vermissten Komforts, den sie hier in Form vom Bett, warmem Wasser und frischer Kleidung bekommen haben, konnten sie keine Ruhe finden. Die Mutter war geplagt von Albträumen, quälte sich mit fiebrigen Schweißausbrüchen und plötzlichen Schreien. Der alte Astrologe hatte sie schon am Tag zuvor behandelt, konnte aber kein physisches Leiden feststellen. Für ihn war es ein mentales Problem, zu sehr lasten die Geschehnisse und der Verlust auf ihr und sie würde es einfach noch nicht verarbeiten können. Nicht gerade verwunderlich, wenn man bedenkt, dass vom Vater und dem Jungen jede Spur fehlt und die Chance, dass sie irgendwie Au'Ranis überlebt haben und sich dann auch noch zum anderen Flüchtlingsschiff mehrere Kilometer entfernt durchschlagen konnten, war vernichtend gering. Doch davon liesen sich Kimiko, Junichiro und Mei nicht beirren. Müde und ausgelaugt sprachen sie darüber, was sie nun eigentlich tun sollten.

Kimiko hatte mit dem Astrologen gesprochen und bereits Karten besorgt. Dravania war ein Land weit im Norden des Kontinents. Also lag eine anstrengende, lange und strapaziöse Reise vor der Familie. Doch es kamen einige Fragen über Probleme auf, die sie erstmal lösen mussten. Wie können sie sich den Proviant für die Reise leisten? Junichiro schlug vor, dass er arbeiten gehen würde, doch wer würde ihn schon nehmen, außerdem betonte Kimiko immer wieder wie dringlich die Reise nun sei, ihren Vater und ihren kleinen Bruder wollte sie dort oben im Norden nicht versauern lassen. Alle klammerten sich fest an die Hoffnung die beiden dort oben zu finden. Mei schlug daraufhin vor, dass sie mit Muyu mit dem Fell, also Muyu Hanewi, sprechen will. Sie scheint viel Gil, oder zumindest genügend Gil für ein gutes Leben und ein gutes Herz zu besitzen, hatte sie die Fremden doch bei sich unterkommen lassen, vielleicht wäre sie ja bereit den Au Ra etwas Gil zu leihen. Natürlich würden sie sich erkenntlich zeigen, irgendwie und es...auch irgendwie zurückzahlen.

Während Mei fest davon überzeugt war, dass man die kranke Mama nicht allein lassen konnte, überlegten Kimiko und vorallem Junichiro, ob man der kranken Frau die Strapazen einer langen Reise ins Ungewisse zumuten könnte. Doch war vorallem den Onami Schwestern klar, dass ihre Mutter dickköpfig genug sein würde, selbst in größter Krankheit, dennoch mitzukommen, um ihren Ehemann und ihren Sohn zu suchen. Da würde man sie schon ans Bett fesseln müssen. Aber der jetzige Zustand der Mutter war dennoch sehr Besorgnis erregend. Das Ganze nahm die kleine Gruppe ziemlich ein und lies sie für den Moment selbst vieles vom Geschehenen, darunter den Tod Fuus, in den Hintergrund der Gedankenwelt rücken. Was auch gut so war, schließlich brauchten sie die Kraft durchzuhalten und nach vorn zublicken, mehr denn je.


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

2033

Mehr Informationen
BeitragVerfasst: Fr Jun 26, 2015 11:40 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben



Nach dem Gespräch mit Kimiko und Junichiro machte sich Mei dran, die Wäsche seit langem endlich wieder richtig gut zu reinigen. Sie stopfte alles in einen Sack, zog sich ihre Maske und Robe an und ging zügigen Schrittes aus dem Haus. Sie wollte der Gastfreundschaft Muyus nicht noch mehr zur Last fallen, deshalb ging sie aus der Stadt heraus zu einem kleinen Fluss. Etwas abgeschieden von den Mauern der Perle der Wüste setzte sie sich auf einen Stein und begann die Wäsche aus dem Sack im Fluss zu reinigen. Dabei war sie angespannt. Die fremde Umgebung und die vielen fremden Gestalten, denen sie nach den Geschehnissen am Tag zuvor kein Vertrauen schenken konnten, machten sie nervös. Etwas ab vom Schuss hoffte sie nun in Ruhe die Wäsche reinigen zu können, doch da hatte sie sich zu früh gefreut. Als sie plötzlich Schritte hörte und dann auch noch direkt von einem 1,80 großen Wiesländer angesprochen wurde, als dieser gerade am Fluss seinen Wasserschlauch neu befüllen wollte. Mei sprang auf, schnappte sich den Wäschesack und ging unsicher einige Schritte zurück. Dabei schaute ihr schuppige Schwanz unter der Robe hervor und legte sich der Nervosität wegen an ihr linkes Bein, sichtbar für den Fremden.

Image


"Bitte...tut mir nichts. Ich wollte nur die schmutzige Wäsche...waschen."

"Keine Sorge, ich habe nicht vor dich auszurauben. Immerhin hast du nichts außer deine Wäsche und den Kleidern am Leibe. An deiner Wäsche habe ich kein Interesse, daran dass du deine Kleider ablegst hingegen nur wenn du's aus freiem Willen tust *zwinkernd* Ich bin Jean. Jean Seastryder. Der beste Segler den Limsa je hervorgebracht hat."

Jean verbeugte sich und so tat es Mei automatisch auch...allerdings auf die domanische Art, recht tief und länger haltend, wodurch sie sich für ein geschultes Auge sowie so direkt verraten würde. "Ich heisse Mei...und ja ich habe nichts bei mir außer der Wäsche. Das müsst ihr mir glauben."

Das war ihrem gerissenen Gegenüber auch direkt aufgefallen.

"Was trägst du unter der Maske?"

"Ähm....ich hab schlimme....hm...also, das kann, wenn es dir nichts ausmacht, Segler aus Limsa, würde ich gern die Maske aufbehalten. Das letzte mal brachte es mir nur Ärger ein, als sie zerrissenen wurde."

"Kann ich mir vorstellen." Er lächelte sie an. "Du bist weit weg von Zuhause, Domanerin... oder sollte ich Au Ra sagen? Mei... das klingt so nach Raen, verzeiht wenn ich mich Irre."

Erschrocken lies sie den Wäschesack fallen....direkt kullerten ein paar der Sachen, Hemden und Blusen, den Stein herab ins Wasser. "Oh nein!..." Sie ging zum Rand und kniete sich hin, alles schnell rausholend "Woher weisst du das? Ich dachte hier kennt uns Niemand."

"Ich bin ein Segler. Ich war schonmal in Doma. Natürlich habe ich keine Maske getragen." Er lächelte sie an und ging zu ihr. Kurz zupfte er ihr am Schweif. "Außerdem schaut der hier raus. Lass mich dir helfen."

Sie schaute auf, dann an sich herab und der Schwanz drehte sich von ihm weg, direkt auf die andere Seite, dabei rutschte er über den Stein, was eher ein raues Geräusch verursachte. An der Schwanzspitze hatte sie ein kleines Edelstein-Piercing.
"Du warst schon mal in meiner Heimat? Kennst du auch mein Dorf, Au'Ranis? Es liegt zwischen den heiligen Bergen...an der Küste." Sie ließ ihn helfen, doch nahm sie ihm dann auch die Wäsche ab, sobald er sie aus dem Wasser gefischt hatte, und legte sie auf die Seite.

"Au'ranis? Wenn ich da war, dann nie bewusst. Ich docke meist da an wo ich muss und konzentriere mich meist auf meine Geschäfte. Ich bin... *schmunzelnd* Händler für Kuriositäten, Relikte und exotische Güter."

"Verstehe....wenigstens, denkst du dann nicht dass wir Drachen wären, oder? Aber...du solltest nicht mehr nach doma reisen..."

"Drachen gibt's nur in Coerthas und Dravania. Sehr zum Leidwesen der Coerthaner. Keine Sorge, ich weiß wie man mit Garlearn umgeht. Das sind Vollidioten. Mit den richtigen Worten eine "HOCH LEBE DER KAISER!" und einem ordentlichen garleischen Salut *macht den gleich ziemlich überzeugend nach* ... rennst du bei ihnen offene Türen ein", erwiderte er ihr.

Mei wrang die Wäsche aus während sie mit ihm sprach: "Dravania...sagst du..." Kurz hielt sie inne und senkte den Kopf. "Dort gibt es also Drachen...und mein Eindruck war, dass die Wesen hier gefürchtet werden....Du musst wissen mein Volk und die anderen Domaner haben versucht in einem Bürgerkrieg gegen die Garlear zu kämpfen...aber sie haben verloren und das ganze Land vernichtet..mein Dorf hatte sich eigentlich aus dem Krieg raus gehalten...aber wir wurden dennoch angegriffen...und mussten fliehen...mein Papa und mein Bruder haben das Dorf verteidigt...ich weiss nicht, ob sie noch am Leben sind...aber..."

"Das sind sie... glaub mir, du solltest besser nicht nach Coerthas gehen. Da misstrauen sie schon Fremden und wenn diese darüber hinaus noch Hörner, Schuppen und Schwanz haben... ungut. Ihr Au Ra seid gute Kämpfer war mein Eindruck. Deinem Bruder und deinem Vater geht es bestimmt gut", versuchte er ihr Mut zu zusprechen.

"Laut meiner Schwester gab es noch ein weiteres Flüchtlingsschiff...das kam aber vom Kurs ab und ankert wohl notgedrungen...in ..Dravania, dieses Land im Norden, das du erwähnt hast. Wir müssen da irgendwie hinkommen und meinen Papa und Bruder suchen."

Ein breites schmunzeln bildete sich auf seinen Lippen. Mei schob die Maske ein paar Augenblicke vom Kopf und rieb sich ein bisschen vom kühlen Nass an die Stirn.

während er ihr Gesicht betrachtete sprach er: "Nach Dravania also? Hmm... zu Fuß wäre das ein sehr Riskanter Marsch. Erst durch ganz Thanalan... in den Finsterwald wo die Wilderer und Rotbäuche ihr Unwesen treiben... und schließlich Coerthas wo sie jeden, der unter dem Verdacht steht mit den Drachen im Bunde zu stehen in eine Schlucht hüpfen lassen. Wenn das nicht das einzige Problem wäre. Der Weg Richtung West-Coerthas ist großflächig blockiert und ich befürchte einer der einzigen Wege führt entweder direkt durch Ishgard... oder durchs Schneekleid - ein schönes Gesicht habt ihr übrigens. Der klügste Weg wäre vermutlich der Seeweg. Ein normales Schiff braucht eine Woche... wer gut genug ist würde es in ein paar Tagen schaffen. Wenn du nur ZUFÄLLIG jemanden kennen würdest der ein Schiff besitzt und dieses Segeln könnte." Er lächelte ihr zu.

Mei zog die Maske wieder runter. "Da...danke, denk ich." Sie wirkte ziemlich erschüttert als sie von jenem langen und gefährlichen Weg in den Norden erfuhr. "*....ich kenne hier Niemanden außer dich und eine Muyu. Und die ist jedenfalls keine Schiffsfrau."

Er sprach ihr dazwischen: "... aber ich würde euch kostenlos nach Dravania bringen. Nur unter zwei Bedinungen. Wer seekrank ist und mir aufs Deck bricht, darf es einmal ganz schrubben... und ich will euch in Dravania begleiten."
Mei legte alle Wäsche nun wieder in den Sack: "Warum solltest du das tun? Uns dort hinbringen....ohne etwas zu verlangen?"

"Ich verlange doch etwas.... Euch begleiten zu dürfen." Er lächelte sie an.

"Wir sind nur zu viert...meine Mutter ist zurzeit krank...meine Schwester ist glaube ich unsere....Anführerin. Und Junichiro ist mein Verlobter. Du wirst die beiden auch überzeugen müssen....aber, das *sie nickte und schaute kurz zum Himmel hoch* ist wie ein Geschenk des Urvaters, dass Du mir sowas anbietest."


"Ein Verlobter? *lächelnd* Was eine Schande. Die schönsten Blumen sind bereits gepflückt. Aber ich bin ein Mann meines Wortes, ich bringe euch nach Dravania, wenn ich mich euch anschließen darf."

"Uns ist es verboten...Beziehungen mit Menschen einzugehen. Wir müssen rein bleiben...deshalb sind unsere Hörner auch weiß, aber ich fühle mich geschmeichelt." Sie verbeugte sich und schaute unter der Maske neutral. "Vielen Dank...für die angebotene Hilfe, ich werde es den anderen sagen."

"Du musst dich doch nicht dafür bedanken. Außerdem darf man einer schönen Frau keine Komplimente machen ohne irgendwelche Hintergedanken?" Er zwinkerte ihr zu und verbeugte sich, nahm ihre Hand für einen Handkuss. Die Hand reichte sie ihm erst etwas zögernd.

Sie lachte: "Das darf man schon. Aber ich bin es nicht gewohnt. Aal au ri bormah jaaril hi", sprach sie dann...und zog sachte nach dem Handkuss die Hand wieder zurück. "...das bedeutet, dass dich der Urvater schützen soll, Jean."

"Ich versuche mir diese Worte zu merken, sollten wir uns das nächste mal treffen."
Daraufhin nickte sie ihm zu und lächelte unter der Maske: "Gehabt euch wohl."

Mittags besuchte sie schließlich M'uyu Hanewi. Muyu war sehr überrascht über das eigentümliche Auftreten der Au Ra, wirkte sie soch sehr reserviert anfangs und die tiefen Verbeugungen, kannte Muyu so auch nicht. Doch Muyu zeigte sich sehr interessiert und wollte mehr und mehr über das fremde Volk erfahren. Manches davon plapperte Mei dann auch einfach aus, als sie etwas in Gespräch kam und sich nicht mehr so von der Nervosität leiten lies. Jetzt konnten sie sich über das Volk der Miqote und das Volk der Au Ra austauschen und schienen direkt auch einen guten Draht zueinander zu finden. Auf die Frage Meis hin, ob Muyu ihnen Gil leihen könnte, erwiderte Muyu, dass sie den Flüchtlingen noch mehr als nur Gil geben wolle. Sie führte Mei durch die Stadt hin zu ihrer Firma. Mei war von den ganzen Eindrücken überwältigt und eingeschüchtert zu gleich. So ganz wusste sie nicht, ob Muyu nun darauf bestand, dass sie über ihr stehe, oder ob sie ihr als Freundin begegnet. Doch der Zweifel verflog, als sie schließlich am Luftschiff-Landeplatz ankamen und Muyu den Flüchtlingen das Luftschiff zum Leihen angeboten hatte. Damit wären sie sicher und bestimmt auch sehr schnell unterwegs, um den Papa und den Bruder zu suchen. Zuerst verbeugte sich Mei mehrmals vor Dankbarkeit, doch dann konnte sie es auch nicht mehr zurückhalten und umarmte Muyu fest. So eine große Hilfe hätte sie niemals erwartet. Jetzt musste Mei nur noch Jemanden finden, der dieses Luftschiff fliegen würde, und da hatte sie auch schon jemand bestimmtes im Kopf.

Image


Mei machte sich nach dem Gespräch mit Muyu auf in die Stadt...sie suchte vorsichtig nach dieser Taverne, die dieser Segler erwähnt hatte. Es dauerte eine Weile doch schließlich fand sie jene. Sie betrat die dieses mal nicht so volle Taverne und ging, natürlich maskiert, zum Tisch wo sie Jean sitzen sah. Sie bat ihn darum mitzukommen, sie habe was für ihn, eine Überraschung.

Er blickte auf, als er sie sah und musste sie direkt anlächeln. Er beendete noch schnell das Gespräch mit einem Mann, der ihn eher unzufrieden anguckte. "... hör' mal, der Preis steigt mit dem Risiko, wenn's dir also nicht passt sucht dir einen Anderen. Aber ich glaube kaum dass jemand so dumm ist diese Menge an Somnus-Rauchharz auszuliefern. Wenn du nicht zahlen willst schmeiße ich die Kisten ins Meer. Überleg's dir." Er stand schließlich auf und blickte zu Mei, um ihr zu folgen, neugierig was diese Überraschung ist
Ruhig hatte Mei gewartet und dann ging sie mit ihm durch die Stadt. Sie war nicht sehr gesprächig sondern eher still, sie sagte nur immer wieder "komm....hier lang....komm...." als ob sie selbst auch nicht so sicher wäre, wo der Weg war.

Er folgte ihr nur ruhig und lächelte sie an: "Warum so wortkarg? Seid ihr etwas nervös? Keine Sorge, mit mir an deiner Seite kann dir nichts passieren, ich weiß mit Gesindel umzugehen."

"Wir können reden, wenn wir dort sind." Schließlich kamen sie an einer großen Villa im wohlhabenden Viertel an. Mei zog den Schlüssel aus der Tasche und öffnete die Tür vorsichtig. "Aber mach bitte nichts kaputt, hier ist alles glaube ich ziemlich teuer."

Mei führte ihn in Muyus Villa und dort direkt in die Küche, wo auch ein großer Esszimmertisch stand. Sie hatte ein Gericht der domanischen Küche vorbereitet und bereitete es direkt frisch zu. Gebratenes Hühnchen mit Soja-Sake-Soße auf Reis, dazu Bananenscheiben und frische Minze. Eine der Wachen, nämlich Sheele, kam auch noch in die Küche und so hatten die drei, nun eigentlich vier, aber der alte Astrologe hat es nicht geschafft mehr als zwei Gabeln zu essen, bevor er wieder eingeschlafen war, ein gutes Abendessen. Mei hatte auch gleich noch für ihre Familie mitgekocht, welche davon, dann später etwas bekommen haben, damit sie gestärkt sind für die nächsten Tage. Sie erzählte, dass die Mutter dieses Gericht immer einmal pro Woche kocht, wenn der Vater als freiwillige Wache die Mauer hütete, da es schnell ging und auch gut für unterwegs war. Natürlich fragte sie Jean auch, ob er das Luftschiff fliegen könne und voller Eifer und auch mit großer Freude willigte er ein. Jetzt mussten nur noch Kimiko und Junichiro einverstanden sein.


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

2035

Mehr Informationen
BeitragVerfasst: Di Jun 30, 2015 6:12 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Am nächsten Abend trafen sich Mei, Junichiro und Kimiko und warteten auf den freiwilligen Helfer. Mei hatte den beiden davon erzählt, dass ein Hyuran namens Jean ihnen ohne Gegenleistung helfen will und er bereit wär das Luftschiff zu fliegen. Ziemlich skeptisch waren die beiden, doch konnten sie es sich auch nicht leisten die vermeintliche Hilfe ihres Urvaters, wie Mei es formuliert hatte, abzulehnen. Sie hatten keine Wahl und schenkten dem Segler Gehört, welcher die Treppen herunterstolperte und mit Wortwitz versuchte die misstrauischen Au Ra aus Doma für sich zu gewinnen. Leichtfertig sagte Jean dabei, dass es für ihn kein Problem sei ein Luft schiff zu segeln, dass sei wie Schiff fahren nur ohne Wellen und Stürme, ein Klacks!

Kimiko hakte schließlich nach, warum er kostenlos helfen wolle. Jean bemerkte, dass er mit einer Antwort rausrücken musste, so sagte er ihr dann, dass er dort für einen Auftraggeber ein besonderes Kraut, was nur in Dravania wachsen würde, besorgen soll. Natürlich würden seine Geschäfte die Gruppe nicht beeinflussen. Kimiko betonte, dass sich die Wege von ihm und der Familie beim Luftschiff trennen werden, wenn sie dort angekommen sind. Und erst beim Abflug werden sie sich wieder begegnen. Junichiro und Kimiko warnten ihn abermals, dass sie zwar dankbar seien für die Hilfe, er sich aber nichts falsches leisten dürfte, sonst gäbe es Konsequenzen. Vermutlich dachte Kimiko schon daran ihn dort in Dravania einfach zu lassen, sobald sie sich beim Hinflug abgeschaut hatte, wie man ein Luftschiff steuert. Wäre Mei nicht so optimistisch gewesen und für Jean sprechend, dann weiß wohl nur der Urvater wie das Gespräch sonst verlaufen wäre. So blieb es dabei, Jean würde das Flugschiff steuern. Direkt machte sich Mei auf die immer noch kranke Mutter Reise bereit zu machen und den alten Astrologen aufzuwecken, welcher schon wieder im Esszimmer neben seinem Suppenteller eingeschlafen war, während Kimiko sich aufmachte Muyu zu informieren und das Gil zu holen. Voller Hoffnung und Zuversicht reisten die Au'Ra schließlich in den Norden, in der Hoffnung durch die Winde nicht vom Kurs ab zu kommen....und dass dieser "Händler" auch kein falscher Gil war.


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

2041

Mehr Informationen
BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2015 9:55 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben



Auf dem Luftschiff...
Nachts ging Mei eine Runde über das Deck. Mit jedem Schritt knatschte das Holz leicht und das Geräusch des wehenden Gegenwindes umgab die Segel und die Masten mit wehendem Klang. Das Wolkenmeer lag weit unter ihnen. Nichts war mehr vom Land darunter zu sehen, doch die Sterne funkelten am Himmelszelt. Unzählige kleine, leuchtende Schöpfungen der Götter. So hatte Mei die Sterne noch nie wahrgenommen und so nah...wie jetzt war sie ihnen auch noch nie. Sie blieb einige Zeit an der Reling stehen und blickte nach oben in den Nachthimmel. sie kuschelte sich in ihren langen Mantel, die Temperaturen dort oben, so weit über den Wolken waren niedrig und vor allem in der Nacht war es sehr kühl. Einer der Sterne funkelte besonders schön. Mei kannte den Stern unter dem Namen fil do feyl ven, der Stern der Morgenwinde. Dort in der Heimat war der erste Stern, der sein kleines, aber doch so hell-bläuliches Licht, durch das sanfte, kühle und bis zum Horizont reichende Nebelmeer schickte, welches sich in den frühen Morgenstunden zwischen den gipfeln der heiligen Berge Domas bildete. Viele Sagen umwoben diesen einen Stern, er sei das Auge des Urvaters, habe Wunderkräfte, wisse von Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit und besänftige die Geister der Berge, die sich an den Gipfeln bei seinem ersten Funkeln versammelten und dort von ihm in das Jenseits geführt werden wollten. So sagte man zumindest in Au'Ranis...

Mei blickte weiter auf jenen Stern, ruhig, eingekuschelt in ihren Mantel und das Fell am Kragen. Sie konnte ihre Gefühle gerade nicht deuten, war es irgendwie mulmig geworden und schien für sie ein Stück des Zaubers dieses einen Sternes, der sogar an einem Festtag besungen wurde, verflogen zu sein. Ruhig fragte sie sich: "Wer sind wir jetzt noch?", als der Wind ihre langen weißen Haare umher wehte. "Wer...wer sind wir jetzt noch? Hier...es ist...alles weg. Selbst die Traditionen...niemals mehr wird man diesen Stern so besingen, wie wirs getan haben. Niemals mehr legen wir die Mokabi-Sträuche in weiße Tücher und lassen sie an unserem Strand hinaus auf das offene Meer treiben, während...alle ihre Wünsche und Träume zu Dir! rufen fil do feyl ven!"
Sie merkte nicht, dass sie die letzten Sätze laut sagte und den Stern beinahe anschrie, bis ihr Schimpfen von einem leichten, dumpfen Ton unterbrochen wurde.

Image


Mei drehte sich um...und das unterbewusst gebannte Hinsehen zum Morgenstern fand ein Ende. "Was ist denn das?" fragte sie sich und schritt an den Tisch auf dem Deck heran, wo der Astrologe gerade die Nachtruhre hielt. Er lag mit dem Oberkörper weit auf dem Tisch ausgestreckt, während er auf dem Stuhl saß. Nur sein linker Arm war zu Boden gerutscht und etwas Eigenartiges aus seinem Ärmel gefallen. "Ein Stein?" näher und zügig schritt sie an den Astrologen heran, ging in die Hocke und zögerte nicht nachzusehen was das war. plötzlich fing der Stein, welcher auf dem Holz lag an zu leuchten. Ein kräftiges Orange umgab ihn und auf seiner Oberfläche waren Symbole eingeritzt, die Mei nicht kannte. Diese leuchteten in einem noch kräftigeren Gelb, so gelb als seien sie einer dieser Sterne am Nachthimmel. Wieder zögerte sie nicht und nahm den Stein in die Hand, als sich Sekunden später plötzlich der helle, blau leuchtende Auris-Ring komplett auf die Pupillen legte und ihre Augen den Stein anstrahlten. Mei sah ohne es kontrollieren zu können hunderte, tausende, nein Millionen Bilder in Millisekunden vor ihren Augen aufblitzen, hörte Stimmen, Schreie, Gesang, Sprachen, sah Schriftzeichen unterschiedlichster Art und nahm nichts mehr um sich wahr. "Du bist Au Ra!"..."Du bist eine...Au RA"....."Du bist eine Au Ra aus Doma."...."Sternenlicht...". Eine Stimme war dabei unter den zahlreichen besonders präsent und sprach ihr immer wieder zu wer sie sei. Sie solle es nie vergessen, niemals. "Kindchen?....Kindchen?", erklang nun viel klarer eine weitere Stimme und ein leichtes Rütteln umgab ihre Schulter. Das helle leuchten ihrer Augen zog sich zurück zu ihrer Auris und sie schaut vom Stein auf, blickte überrascht und musste erstmal wieder zum gleichmäßigen Atmen kommen. Ihr gegenüber saß der alte Astrologe. Er lächelte ihr zu und strich sich mit der freien Hand über das alte, faltige Kinn, während seine Augen nur leicht unter den Lidern hervor schauten. "Alles in Ordnung Kindchen?"

Mei nickte darauf hin und schaute nochmal zu jenem Objekt in ihren Händen, ehe sie es ihm reichen wollte. "Ich glaube du solltest ihn behalten", meinte der alte Mann mit herzlicher Stimme, als er ihre Hände samt Stein wieder zu ihr zurückschob. "Er hat Dich bestimmt...die Sterne wollen es so, dass Du ihn hast." Er nickte einmal ruhig und blickte selbst einmal herauf zum Nachthimmel. "Was ist das?", fragte Mei schließlich.

"Das mein Kindchen ist ein Astrologen-Kristall, mein...Astrologen-Kristall, ich hatte ihn bekommen da war ich ein bisschen jünger als Du, damals in Sharalayan, meiner Heimatstadt."

"Ein...Astrologen-Kristall..." nachdenklich schaute sie auf jenen und lies ihn weiter auf ihren Handflächen aufleuchten.

"Ja, weisst du Kindchen...da wo ich herkomme haben wir die Sterne studiert..." er lachte leicht "Wir haben alles studiert! Mein Volk machte sich zur Aufgabe das gesamte Wissen, das diese Welt zu bieten hat, zu sammeln."

"Alles? Aber ich dachte...dass man nie alles wissen kann?"

Der alte Astrologe lächelte sie an und legte seine Hand an ihre Wange, beinahe so rau wie ihre Haut waren seine Finger, als er sie sanft streichelte. "Das hast du weise gesagt. Wir können nie alles wissen, aber die Sterne...die Götter, die sie schufen...sie wissen alles. Sie wussten schon vor tausenden von Jahren, dass Du diesen Stein heute, genau jetzt in deinen Händen halten würdest und dass er von nun an dein Leben leiten wird."

"Vor tausenden von...Jahren...mein Leben leiten?" Etwas ungläubig schüttelte sie den Kopf und schaute auf den Kristall, strich dabei mit dem Daumen über die Symbole darauf.

"Das sind die Symbole der Astrologen. Ich werde versuchen...in der Kürze der Zeit...in den wenigen Tagen, die ich noch habe, Dir so viel beizubringen, wie ich weiss."

Sie schaute abermals auf: "Ihr wollt mich lehren?"

Er rutschte auf seinem Stuhl zurück und gab ein müdes Schmatzen von sich. "Ja, aber erst nach meinem Schläfchen. Du hast viel vor Dir. Der Kristall ist voller Erinnerungen, die Du kennen lernen musst, um aus der Vergangenheit die Zukunft verstehen zu lernen. aber jetzt, lass mich etwas schlafen Kindchen, ein alter Knochen wie ich braucht seinen Schlaf."

Mei stand auf, sie hatte gar nicht bemerkt, dass sie sich komplett auf den Boden gesetzt hatte. Sie richtete ihren Mantel und steckte den Kristall ein. Auch wenn sie es sich nicht erklären konnte, spürte sie, dass der Kristall nun ein Teil von ihr war, etwas das sie behüten musste. Ihr Herz schlug sehr schnell und sie war unglaublich aufgeregt. Die ganze Nacht saß sie auf dem Bett in der Kajüte, während Junichiro schlief und betrachtete den leuchtenden Kristall, bis die ersten Sonnenstrahlen durch das Fenster schienen und sich den Weg auf den Kristall bahnten.


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

2068

Mehr Informationen
BeitragVerfasst: Di Jul 14, 2015 8:59 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Erfreulicher Weise fand sie am nächsten Morgen die Zustimmung Junichiros. Er ermutigte sie, die angebotenen Lehren des alten Astrologen anzunehmen und sie, obwohl sie durch die lange Nacht kaum geschlafen hatte und ihr die Augen immer wieder zufielen, wollte noch ein bisschen Zeit mit ihm verbringen. In ihren Augen waren diese Momente kostbar und in der neuen Welt noch viel wertvoller geworden, diese Ruhe zu zweit.



Es vergingen noch zweieinhalb Tage bis das Luftschiff seinen anfangs holprigen, jetzt aber sanften Flug mit einer wagemutigen Landung zwischen den Bäumen des dravanischen Vorlandes beendet hatte. Jean ging dabei auf volles Risiko, aber schaffte es, versteckt vor den Augen der Drachen und Gnath, zwischen den hohen dravanischen Wurzelbäumen eine sicheren Landeplatz zu finden.

Die Frage war nun, was sie jetzt machen sollen? Mei war voller Eifer und hätte am liebsten direkt durch den Wald nach Ryuji und ihrem Vater gerufen, doch Kimiko zügelte diesen Eifer direkt, schließlich dürfen sie um keinen Preis entdeckt werden. Während die Mutter im Flugschiff blieb machte sich die Schwestern, Junichiro, Jean und der alte Astrologe auf durch die Wälder einen Pfad zu nehmen, welchen der alte Mann noch gut in Erinnerung hatte und vorbei an Drachen und dem Wildenstamm der Gnath, humanoide Käferwesen die dem Primae Ravana huldigten, führen sollte.

Image


Doch war es kein Drache, der der Gruppe in den Büschen auflauerte und mit einem großen Satz auf Jean hechtete. Ein Tiger mit majestätischem Fell und wildem Blick, der aber einen Sattel auf dem Rücken trug fauchte die Gruppe an. Mei fiel vor Schreck auf den Boden und zog den Astrologen mit sich, während Junichiro sich schützend vor den beiden aufbaute. Kimiko und Jean fingen an zu diskutieren, was nun getan werden muss, während der Tiger seinen eigenen Willen hatte. Er sprang auf Jean zu, welcher mutig dem Tiger auswich und ihn versuchte wegzulocken, bis er schließlich los rannte und mit dem Tiger im Busch verschwand.

Kimi mahnte, dass sie schnell weg müssen. Junichiro half Mei und dem Astrologen, nahm den alten Mann sogar auf seine Schultern, was ihm später mit einem Kniff in die Pobacke gedankt wurde und sie suchten sich hinter einem entfernten Felsen ein sicheres Plätzchen. Sie berieten sich, ob sie Jean nun aufgeben sollen. Während der Astrologe etwas wirr redete und nicht so ganz wusste, wer Jean überhaupt war, setzte sich Mei dafür ein, dass sie Jean doch suchen sollten, er sei ja schließlich ihr Freund. Die Diskussion wurde allerdings unterbrochen als Jean aus den Büschen und tief durchatmend zur Gruppe trat. Er warf Kimiko einen großen Dorn zu und sagte, dass er dem den Tiger aus der Pfote gezogen hatte und das Tier danach sich dankend verabschiedet hat. Klar betonte er wie unglaublich schwierig das gewesen sei und dass er es für Kimiko getan hatte. sie solle den dorn als Andenken behalten. Innerlich war Kimiko wirklich erleichtert, doch nach außen hin zeigte sie es nicht. Sie ließ den Dorn fallen und wollte gerade etwas sagen, als das Spannen von Bögen über ihnen und an den Seiten erklang. Wilderer hatten sie umstellt und sie hatten es in dem Gerede nicht mal ansatzweise bemerkt.

"Runter mit den Masken!" schrie ihnen der Anführer zu, ein wilder Miqote-Mann im Fell-Mantel. Erst als eine der Bogenschützinnen auf dem Felsen über ihnen Jean vor die Füße schoss, war klar, dass das hier alles ernst gemeint war. Sie zogen darauf hin die Masken herunter.

Der Astrologe erklärte, dass seine Feunde Au Ra seien aus dem fernen Kontinent des Ostens und sie ihnen doch etwas Gastfreundschaft erweisen sollen.

Der Miqote knurrte und spuckte auf den Boden: "Ich weiss ganz genau was...ihr seid. Dämonen-Pack! Gebt mir einen Grund warum wir euch nicht auf der Stelle umbringen sollten, nachdem was ihr meinen leuten angetan habt!"
Junichiro erwiderte erst leise, dann laut und deutlich: "Dämonen, das hatten wir noch nicht... Wir haben niemandem ein Leid zugefügt wir sind erst heute hier angekommen.
Auch Kimiko sprach mit klarer Stimme: "Wir haben euren Leuten nichts angetan

Die Hyur rief runter: "Kreaik, siehst du...sie sehen ein bisschen anders aus! vielleicht...sollten wir nicht so vorschnell handeln...."
Mei hatte sichtlich Angst, doch sagte auch sie: "Wir...würden nie Jemandem etwas tun!"

Der Miqote war sichtlich am Überlegen...schaute zum alten Astrologen, welcher ihm freundlich zulächelte und die Ruhe weg hatte...dann schaute er Juni, Mei, Kimi und Jean einmal in die Augen und seufzte: "Bei Oschon! Wehe ich bereue das!"
Er hielt kurz inne nochmal nachdenkend: "Ihr alle! Folgt uns zu unserem Lager!"
Die Wilderer gingen näher auf die Gruppe zu...zielten weiter auf sie und liesen der Gruppe keine Wahl, wenn sie nicht auf eine Konfrontation aus waren, mussten sie mit ihnen gehen und das taten sie auch.


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

2069

Mehr Informationen
BeitragVerfasst: Di Jul 14, 2015 10:48 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Was Mei, Kimiko, Jean und Junichiro nicht wussten, ganz in ihrer Nähe trauerte eine ihnen bekannte Person aus der Heimat in Einsamkeit. Die Erinnerungen kamen hoch, zeigten sich wie Bilder vor den Augen und ließen das Geschehene erneut durchleben als sei die Vergangenheit nur einen Atemzug entfernt gewesen. In Wahrheit waren aber einige Wochen vergangen und der Schmerz saß noch immer tief...




„IBUKI! RENN!“

Wie erstarrt stand Ibuki da, als sie außerhalb des Dorfes gerade die Fallen zur Verteidigung angebracht hatten und sie mit ansehen musste, wie die ersten verheerenden Einschläge das Dorf trafen. Der Marktplatz glich einem Trümmerfeld und das raubte selbst Ibuki alle Zuversicht, welche die junge Kunoichi Tage zuvor Ryuji immer wieder schenken wollte. Sie war sich sicher gewesen, dass sie den Angriff der Garlear überstehen würden und sie war sich sicher, dass es für Au’Ranis Hoffnung gäbe. Doch dann musste sie die schmerzliche Realität erkennen…

Die Zerstörungskraft des Erstschlages ließ sie erstarren, Augenblicke, Sekunden…zu lang. Ryuji schrie immer wieder: „IBUKI! ACHTUNG!“

Er rannte so schnell er konnte den kleinen Hügel, der sich oberhalb und gut 50m weg von ihr befand, herab, geriet dabei fast ins Straucheln und konnte gerade noch das Gleichgewicht halten. Er setzte zum Sprung an und suchte verzweifelt nach einer Möglichkeit, um Ibuki irgendwie noch zu retten.

Hinter dem erstarrten Mädchen hatten sich fünf Soldaten der Garlear und ein Frontbrecher versammelt. Gewaltig zerschlugen sie die Bäume und stürmten auf das hilflos wirkende Mädchen zu. Die Befehle waren klar – vernichtet alles und jeden. Der Frontbrecher lud gerade seine Kanonen auf, welche Energie-durchtrieben die Luft um die Läufe herum zum Glühen brachten. Begleitet von einem lauten Zischen feuerte der Frontbrecher schließlich die Energiebolzen ab und sie schlugen an der Stelle ein, wo Ibuki stand. Eine Wolke aus Rauch, Feuer und ein Krater zeugten von jener Wucht. War die junge Au Ra getroffen worden?

Ryuji kam endlich unten am Hügel an und ging weinend auf die Knie. Er flehte den Urvater um Gnade an und schimpfte, wieso er das zugelassen hatte, als ihn eine Stimme aus seinem Trauern zurück in das Jetzt holte.
„Dein Geist darf nicht durch die Last von Trauer benebelt werden, Ryuji!“, erklang eine alte und weise Stimme.
„Ryuji! Du musst aufstehen.“

Es waren die Stimmen von Ibuki und ihrem Vater, welche hinter ihm standen und ihm auf die Beine halfen. Gerade im letzten Moment hatte der Vater, das Oberhaupt der Yaezaki Familie und der Meister des Shinobi-Dojos von Au’ranis , seine Tochter zur Seite reißen und per Jutsu retten können. Jetzt standen sie da, gemeinsam einer Übermacht gegenüber und es führte kein Weg mehr an einem Kampf vorbei.

„Denkt an das, was ihr gelernt habt Kinder!“ sprach der Vater den beiden zu und bewegte seine Hände in Wellen, die nach und nach die Muster eines mächtigen Jutsus annahmen, bis sie sich schließlich in einem hellen, alles blendenden Blitz entluden und den Shinobi die Chance gaben auf ihre Widersacher ungesehen vorzupreschen. Ryuji und Ibuki kämpften Seite an Seite, nutzen ihre Techniken um die Garlear außer Gefecht zu nehmen, während der Vater den Frontbrecher in seine Einzelteile zerlegte.

„Ihr müsst unter allen Umständen auf das Schiff! Die Schlacht ist verloren!“ schrie der Vater den Kindern zu und schritt auf eine höher gelegene Position. Doch dann sah er, wie das Schiff in der Ferne bereits den Anker gelichtet hatte und auf das Meer hinaus trieb, bombardiert von weiteren Angriffen aus der Luft und vom Land. Er ließ den Kopf für einen Augenblick hängen und drehte sich um.

„Wir müssen fliehen. Der Urvater möge alle schützen, die ebenfalls die Flucht ergreifen.“ Sprach der Vater und blickte zu den hohen, heiligen Bergen hinter sich. Der wohl möglich noch einzige Zufluchtsort über die engen Höhenpässe.
„Aber mein Vater! Er kämpft dort unten!“ Erwiderte Ryuji energisch und weigerte sich einfach fortzugehen. Ibuki stellte sich neben Ryu und nahm seine Hand, der Vater blickte zu den beiden und es formte sich ein zuversichtliches, ermutigendes Lächeln.

„Ihr habt Recht…lasst uns alles tun, was in unserer Macht steht. Ich werde Deinen Vater herausholen und ihr sorgt dafür, dass unsere Leute den Weg zum Höhenpass gehen. Sucht nach Fliehenden und gebt ihnen Hoffnung! Wir sind die Shinobi von Au’Ranis! Der Nebel der Berge! Kämpft für euer Volk!“ Mit diesen impulsiven und mutigen Worten verschwand der Vater in einer Rauchwolke und tauchte viele Meter weiter Richtung Dorf wieder auf. Er schlitze sich durch unzählige Garlear, zerstörte mit seinen Jutsus Frontbrecher und Belagerungswaffen gleichermaßen und wich mit seinen Jahrzehnte lang trainierten Reflexen allen Angriffen aus.

Ibuki und Ryuji sammelten alle Fliehenden, die sie auf dem Weg finden konnten, vor dem Aufstieg zum Höhenpass und warteten bangend auf die Väter.

Und tatsächlich. Mit schmerzerfüllter Mine aber einem erleichterten Lächeln wurde der Vater von Ryuji, Mei und Kimiko von Ibukis Vater an der Schulter gestützt und zu den Kindern gebracht.

„Die Schlacht ist vorbei, Kinder. Wir müssen fliehen.“ Sagte der Vater der Onamis und erzählte den Kindern und den Versammelten dabei nichts Neues. Doch als Herr Yaezaki sich von Herrn Onami löste sah seine Tochter das Blut das seine Brust herab rannte. Er wurde schwer verletzt und die Tochter legte trauernd die Arme um den Vater. Auch die Mutter drängte sich zwischen den Versammelten nach vorn und fiel ihrem Mann weinend in die Arme.

„Ihr müsst nun gehen…ich werde…meine letzten Kräfte dafür nutzen, um Euch so gut es geht einen Vorsprung zu verschaffen.“

„Aber…Papa…du musst….doch…“

„Ibuki…meine Tochter, du bist mein ganzer Stolz und stehst deiner Schwester in Nichts nach. Ich weiss, dass Du nie damit aufgehört hast, daran zu glauben, dass sie noch lebt. Und mein Kind, wenn sie es nicht mehr tut, dann freue ich mich sie bald wieder in meine Arme nehmen zu können. Ich glaube an euch meine Frauen. Ryuji, pass gut auf meine Tochter auf! Du weißt, dass ich aus dem Ahnenreich zu euch blicken werde und wir uns eines Tages wiedersehen! Und trage die Tradition unseres Ninjutsus immer bei Dir." Er nickte dem Jungen zu, welcher das Haupt senkte. Liebevoll und unter Schmerzen drückte er seine Familie an sich, gab der geliebten Frau und der Tochter einen letzten Kuss, ehe er sich von ihnen löste und in einer Rauchwolke verschwand.

„Kommt jetzt! Wir müssen den Höhenpass erreichen bevor sich der Nebel in die Täler legt!“ Herr Onami und Ryuji führten die verbliebenen Au Ra über den Höhenpass zu einem entfernten Dorf, welches den Informationen der Späher nach noch ein weiteres Flüchtlingsschiff erwartet hatten. Doch grenzte an jenes Dorf die große Steppe an, welche eine ganze andere Art von Widersachern beheimatet hat.

Image

(Auf der anderen Seite der heiligen Berge)

Ausgelaugt durch die Strapazen und noch immer mit dem Schock in den Gliedern bahnte sich die Flüchtlinge, gut behütet durch die verbliebenen Shinobi von Au'Ranis den Weg durch die heiligen Berge und kamen in das Tal der grünen Nebel, dort wo feuchte Sumpfgebiete die Reise noch mehr erschwerten und an jeder Ecke Tiere und andere Wesen lauerten, die im Wasser, den sümpfen und hohen Sträuchern nur darauf lauerten eine Beute zu machen. Hier war es auch, wo Ryuji und die anderen keine Zeit mehr für Verschnaufpausen nehmen konnten. Nicht nur weil die Gebiete den Raen gänzlich unbekannt waren, hielten sie sich doch stets im schützenden Tal von Au'Ranis auf, auf der anderen Seite der Berge, sondern auch der Zeit wegen. Wie viele Tage ihnen noch blieben, um das besagte Dorf zu erreichen und schließlich auf das rettende Schiff zu kommen, wusste keiner so recht. Doch sie gaben nicht auf und bahnten sich den Weg durch dieses unberührte Land bis schließlich die Flüsse immer schmaler wurden und sich nach und nach in einem großen, dem großen Fluss bündelten, der auf seiner gewaltigen langen Bahn durch die sonst so karge Steppe zog. Er war Lebensspender und Gottes Gnade. Nichts würde hier existieren ohne jene Wassermengen, die sich von den heiligen Bergen herabgestürzt hatten, um durch den Matsch und das Dickicht der Sümpfe nach und nach wieder eins zu werden.

Image


Ryuji, Ibuki und die anderen folgten dem Fluss weitere zwei Tage. Sie hielten sich nah am Wasser und versuchten in ihrer Umgebung nicht aufzufallen. Das Dorf lag an der Küste. Einer der sich nach langer Strecke abspaltenden Nebenflüsse mündete dort in den Ozean. Alle Hoffnung, die sie noch hatten, setzten sie auf dieses Schiff, auf dieses Dorf, dessen Bewohner sie nicht einmal vom Namen her kannten. Doch was wäre ihnen anderes übrig geblieben? Der Gedanke durch die Reise die Verwandten wiederzusehen, die es vielleicht ja doch geschafft hatten mit dem Flüchtlingsschiff in Au'Ranis in Sicherheit zu kommen, trieb sie an, ließ auch die letzten Kräfte aus den Beinen holen und Schritt vor Schritt zu setzen, um nicht aufzugeben und eins mit dem heißen Sand zu werden. Schließlich sahen sie etwas in der Ferne und der Duft des Meeres, die leichte kühle der Meeresbriese erfüllte ihre Gesichter....

Image


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

2083

Mehr Informationen
BeitragVerfasst: Mi Jul 22, 2015 12:16 am  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Mehrere Stunden verbrachten die Au Ra, Jean und der alte Astrologe nun schon gefesselt hinter Gittern. Zwei Wilderer bewachten mit etwas Abstand jenen Gitterwagen und sprachen hin und wieder um die Bedeutsamkeit von Sehne und Holz für ihre Jagdbögen. Die Gefangenen ignorierten sie dabei komplett und sahen sie nur hin und wieder kontrollierend an.
Nach und nach kehrten weitere Wilderer zum Lager zurück. Ein paar waren erfolgreich gewesen und zogen Chocobos hinter sich her, andere kamen eher ruhig und besonnen zurück und warteten auf ihren Anführer um das Lagerfeuer herum. Sie erhoben sich als der Miqote, gefolgt von jener Hyur, mit denen die Gruppe schon Bekanntschaft gemacht hatten und noch weiteren Wilderern. Das Lager war nun mit gut 40 Personen recht voll geworden und der Anführer sprach einige Worte.
„Die ganzen West-Gebiete sind für uns nicht mehr zugänglich, diese Wesen sind mehr als nur aggressiv. Sie jagen gnadenlos, kämpfen gnadenlos und morden gnadenlos. Unsere Freunde in Fiederhag haben auch großen Spass mit ihnen *die ganzen Anwesenden lachen kurz*. Wir nutzen das ganze Chaos und die Zerstörung die diese Drecksschweine hinterlassen, um an die Drachen-Brutstätten vorzudringen."

Einer der Anwesenden hob die Hand und wurde aufgerufen: „Was ist wenn wir wieder gegen sie kämpfen müssen? Ich mein…sie haben allein von Fiederhag 30 Jäger getötet und von uns…Karl, Johnes, Ebbie, Sava…auch schon 12 Leute. Klar bringt uns das was, wenn die Fiederhager Probleme haben und wir unser Jagdräume endlich ungestört ausbreiten können, aber so…so kommen wir auch in die Jagdräume der Fremden. Ist es das nun wert, dass wir unsere Köpfe riskieren nur für ein paar Dracheneier und mehr Chocobos?“

Die Stimmung im Lager wurde bedrückt. Erst als der Miqote-Anführer einmal in die Hände klatschte: „Hey…wir haben nichts zu befürchten und wenn wir…sagen wir 5 Eier gesammelt haben, können wir auch komplett aus Dravania verschwinden, das Gil dafür reicht für alle von uns. Dann lasst uns nach Gridania…in den Finsterwald, dort gibt es weder die fremden Biester, die meinen sie dürften jagen wen und was sie wollen, noch Drachen, noch Fiederhag. Das is ne Option!“
Sie klatschten alle. Der Miqote grinste breit: „Aber kommen wir erstmal zum Vergnügen heute. Ihr wisst ja wir haben diese Schießbudenfiguren im Wald geschnappt…einen davon werfen wir jetzt in die Grube und schaun mal, wie er sich macht.“ Er lachte und alle mit ihm.

„Wer solls sein Boss?“

„Lassen wir das los entscheiden außer dem Alten aus Sharlayan dürfen alle…hm…Minka! *er greift in seine Tasche und legt 4 Zettel auf seine Handfläche. „Zieh mal einen Zettel.“ Minka, die Hyur geht zu ihm und zieht einen der Zettel: „Die 1….“ Dabei schaut sie zum Gitter und kurz zur Seite…als ihr klar wird, dass damit Jean gemeint war.

Der Miqote klatsche abermals in die Hände: „Sehr gut! Dann holt ihn raus und werft ihn in die GRUBE!“ DIE GRUBE riefen darauf hin einige der Wilderer und feuerten die fünf Kerle an, die zum Käfig gingen und Jean herauszogen, um ihn 3 Meter weiter in ein ca. 4m tiefes großes Loch zu werfen…das gefüllt mit Moos und kleinen Steinen war…ihm gegenüber ging ein Gatter langsam nach oben.


Jean versuchte sich herauszureden. Zuerst erzählte er davon, dass er in der Lage sei fünf Dracheneier zu einem unglaublich guten Preis an eine seiner Käufer verkaufen zu können. Sie müssten sich vorstellen, dass sie alle damit bis an ihr Lebensende klar kommen würden. Er war schließlich der Kapitän Jean Seastryder. Zwar schenkten ihm alle Wilderer die Aufmerksamkeit, mehr aber nicht und es schien ein großes Vergnügen gewesen zu sein ihn Richtung Grube zu befördern.

„Unsre gute Bali, war ja ausgebüchst und wir waren vorhin auf der Suche nach ihr, als wir unsere Freunde hier entdeckte. Jetzt hat Bali natürlich einen großen Hunger…das wollen wir doch nicht oder Leute?“ NEIN BOSS! Gib ihr essen!, wurde herumgebrüllt, als plötzlich Augen im Dunkel hinter dem Gatter aufblitzten und nach und nach ein gepanzerter Tiger in die Grube schritt. Der Blick fiel direkt auf Jean und das dunkle Brummen schien nichts Gutes zu bedeuten.

Image


Die Hyur, namens Minka schoss einen scharfkantigen Pfeil hinter Jean, woran er die Fesseln freischneiden konnte und warf ihm ihren Lieblingsdolch zu. Er sollte ja wenigstens eine echte Chance haben und sie sagte ihm, dass er auf den Hals zielen soll.

Jean dankte ihr und lies sich auf einen Tanz mit dem Tiger ein. Schließlich sprang ihn das Tier an und drückte ihn auf den Boden. Jean redete immer wieder sanft auf das Wesen ein. Der Tiger war allerdings durch die Meute oberhalb der Grube aufgewühlt und brauchte einige Zeit bis er Jean als den Samariter wieder erkannte. Doch dann schleckte er ihm schließlich groß über das Gesicht. Jean musste einfach grinsen, hatte er den Tiger jetzt wirklich gezähmt.

Die Harmonie in der Grube wurde aber recht schnell gestört, als an der Oberfläche drei große in Kutten gekleidete Männer einen Wilderer des Lagers vor sich zum Miqote führten und ihn vor den Augen der Wilderer die Klinge durch die Brust schlugen, damit er im Blutregen zu Boden ging. Sie liesen die Stoffe fallen und zeigten ihr wahres aussehen. Groß und muskelbepackt standen nun drei Xaela-Männer mit dunklen schuppen und weißen Kriegsbemalungen vor den Wilderern. Der Anführer rief laut zum Angriff und ein Pfeilregen ging auf die Wilderer nieder. Die Pfeile trafen einige, die in die Grube zum Tiger und Jean fielen. Jean nutzte das Chaos und sprang auf den Tiger, welcher sich an einem Wilderer, der egrade am hochklettern war, abstieß und oben neben der Hyur, Minka, landete. Er brüllte laut und Jean entschied sich mit Minka zu fliehen, als das Lager buchstäblich überrant wurde. Er warf den Dolch zu Mei, Kimiko und den anderen und eilte davon.

Doch das ganze wurde von einer Person vom Baum aus beobachtet und als das Chaos ausbrach sprang sie zum Gitterwagen, um dort Mei und Co zu befreien. Es war Ibuki der Yaezaki Familie die durch Meis lautes Hilferufen auf das Lager aufmerksam wurde und den Xaela im Schutze der Bäume gefolgt war. Trotz der Gefahr um sie herum fragte Mei sofort nach Ryuji und dem Papa. Wenn Ibuki hier war, mussten sie doch auch in der Nähe sein! So dachte zumindest Mei. Doch Ibukis Reaktion und das kurze Schweigen verärgerte Mei und sie hatte sich gewünscht dass ihr Bruder nun gekommen wäre, um sie zu retten und nicht ihre frühere Schulfreundin Ibuki. Doch es blieb keine Zeit für ein Gespräch und so versprach ihr Ibuki, dass sie ihnen helfen werde so sehr sie konnte. Nichts würde sie anders tun und sie glaube fest daran, dass Ryuji noch leben würde. Die Xaela wurden auf den Gitterwagen und die Raen darin aufmerksam, als sie alle wilderer brutal getötet hatten und wendeten sich Ibuki und den anderen zu. Ibuki war fest entschlossen der Gruppe Zeit zu verschaffen und stellte sich mutig vor die Xaela Männer, die sie einfach nur auslachten, als sie in Kampfhaltung ging. Doch die Zeit reichte, dass der alte Astrologe einen Teleportzauber wirken konnte und Mei, Kimi, Juni und er verschwanden im Äther. Junichiro wollte noch nach Ibuki greifen, doch war er zu weit entfern und der Zauber des Astrologen war aus der Angst heraus hektisch...
Doch Ibuki hatte nicht die Absicht zu kämpfen und verschwand mit einem Ninjutsu im Schutze der Dunkelheit. Sie folgte Jeans Spur, weil sie versprochen hatte, sich um Meis Freund zu kümmern.


 


cleomomoko

大徳 Daitoku

2086

Mehr Informationen
BeitragVerfasst: Do Jul 23, 2015 10:42 pm  Titel:    Antworten mit ZitatNach untenNach oben

Ibuki stand den 10 Xaela im Lager gegenüber...Worte...hatte sie für jene Wesen keine mehr übrig. Sie teilten sich ein flüchtlingsschiff, doch die Xaela aus den wilden Stämmen kannten nur Mord...und Todschlag...wollten über andere Herrschen und holten sich damals die Kontrolle über das Schiff. Sie hatten nichts übrig für die Raen ...ganz im Gegenteil sie empfanden Hass...so kam es zu großen Konfrontationen auf dem Schiff...weshalb es auch seinen Kurs so massiv verloren hatte und in Dravania Ibuki formte ein weiteres Jutsu und verschwand im dunkeln...ohne sich auf einen Kampf einzulassen....verärgert darüber...brüllte der Anführer der Xaela und schickte all seine Kämpfer in den Wald um den Tiger, Jean und die Hyur zu fassen. während Mei, Kimiko, Junichiro und der Astrologe ausgerechnet in Ishgard wieder auftauchten.

Während Ibuki über die Baumwipfel rannte und so nach und nach zu Jean, Minka und dem Tiger aufholen konnte, folgten die Xaela Jäger per pedes. Sie warfen Speere und trafen den tiger schließlich an der Tatze. Er knallte aus dem Lasuf auf den Boden und überschlug seine Masse einmal, während Minka gerade noch abrollen konnte und Jean ordentlich über den Boden schliderte. doch es war keine Zeit für eine Verschnaufpause als die Xaela sie nun gestellt hatten. Doch wollten diese die beiden Menschen nicht einfach niederstrecken, sondern waren drauf aus etwas Unterhaltung zu erleben. Der größte der zehn Xaela trat vor und forderte Jean unmissverständlich zum Zweikampf, angefeuert durch seine Landsleute.

Angeberisch schwang der Xaela den Speer um den Körper. Er ließ ihn bedrohlich kreisen und zeigte, was er für eine Technik hat, während seine Freunde ihn anfeuerten. Er ging mit einem Ruck in Kampfposition und plötzlich spürte er einen Druck auf dem Kopf, der diesen leicht nach unten drückte. Die Xaela staunten, als plötzlich eine Frau in Shinobi-Kleidung auf seinem Kopf im schmalen Stand steht und kurzer Hand einen roten Panda ihm auf die Nase legte, während sie mit einer Drehung runter sprang und zwischen Jean und dem Xaela gefedert landete. Der Panda begann direkt wild zu kratzen und bearbeitete die Augen des Xaelas nicht grade zimperlich. Kratz!

Image


"Wir sollten fliehen." meinte Ibuki zum überraschten Jean, welcher sich schon drauf eingestellt hatte verdroschen zu werden. Doch er warf den Speer, welchen ihn die Xaela zuvor zugeworfen hatten auf seinen Gegner, der aufschrie als der rote Panda ihm die Augen zerkratzte und der Speer seine Brust traf. Er ging herab auf ein Knie und Ibuki rannte ihm entgegen sprang in einer Drehung über seinen Kopf und nahm den Panda von jenem herunter. Der Panda klammerte sich an ihre Schulter und ein blendendes, grelles Blitz-Jutsu, lies die Xaela verwirrt zurück, als Minka, Jean, Ibuki und der Panda verschwunden waren. Leider mussten sie den Tiger zurücklassen. Sie versteckten sich unter einer großen Wurzel und machten sich untereinander bekannt, während die Xaela wütend den Wald durchsuchten, aber nichts finden konnten.


 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:      
Neues Thema Neue Antwort


Authentification Info

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen